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Freuen sich nach 19 Jahren über die zweite Herzsportgruppe: (v.li.) Annegret Rumpe, Dr. Gisbert Rohleder, Dr. Wilhelm Kniefeld, Geschäftsführer Wolfgang Mueller (stehend), Dr. Christoph Jansen, Bürgermeister André Dora (stehend) und Dr. Loant Baholli.

Rehasport

Sport als große Herzenssache

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DATTELN - Nach 19 Jahren entscheiden sich die Initiatoren für eine zweite Rehagruppe für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Nachfrage sei seit Jahren ungebrochen.

Bereits vor 19 Jahren gründete der TV Datteln 09 in Kooperation mit der Stadt Datteln und dem St.-Vincenz-Krankenhaus eine Herzsportgruppe. Der Erfolg dahinter ist inzwischen so beachtlich, dass sich die Initiatoren dazu entschieden haben, eine zweite Gruppe ins Leben zu rufen.

„Man kann so viele Pillen schlucken, wie man will. Drei Mal die Woche Sport bringt deutlich mehr“, erklärt Dr. Loant Baholli, Chefarzt der Medizinischen Klinik II. Über eine zweite Herzsportgruppe freuen sich er und das weitere Ärzteteam sehr, genügend Patienten gebe es.

19 Jahre mit Schweiß, Herzblut und Engagement

Sechs Frauen und 20 Männer im Alter von 40 bis 84 Jahren hören jeden Montag auf das Kommando von Annegret Rumpe. Als hauptamtliche Übungsleiterin und Gründungsmitglied war sie von Anfang an dabei und hilft mit ihren Kolleginnen Uta Baumert und Anna Zielke den Teilnehmern, sich selbst konditionell einzuschätzen. „Annegret Rumpe ist seit 19 Jahren mit Schweiß, Herzblut und Engagement dabei“, lobt Roland Köster, Geschäftsführer des TV Datteln 09. Die Arbeit von Rumpe und ihrem Team wird dabei dauerhaft von den Ärzten Dr. Christoph Jansen, Dr. Wilhelm Kniefeld und Dr. Gisbert Rohleder begleitet und beobachtet.

Für die Herzsportgruppe hat die Stadt Datteln eine Halle zur Verfügung gestellt. „Ich bin ein Freund guter Zusammenarbeit“, betont Bürgermeister André Dora. „Hier sitzen vier Akteure an einem Tisch – wenn man das nicht unterstützt, macht man etwas falsch.“

Ungebrochen hohe Nachfrage

Die Nachfrage bei diesem Angebot sei ungebrochen hoch. „Deswegen haben wir uns entschieden, eine zweite Gruppe zu eröffnen“, erklärt Roland Köster. „Das ist eine wichtige Sache, die man nicht unterschätzen sollte.“ Ziel der Gruppe sei nicht, die Ausdauer oder Leistung zu steigern, sondern den Teilnehmern ein gutes Gefühl zu ihrem Körper zurückzugeben und die Ängste zu nehmen.

Dabei ist auch der Faktor Spaß nicht außen vor gelassen: „Ich bin seit dem ersten Tag dabei“, sagt Theo Rohlf. „Und die Harmonie in der Gruppe war immer hervorragend.“ Dem kann Ralf Warncke nur zustimmen: „Es ist schön, Teil dieser Gruppe zu sein, alleine ist es nicht so gut“, sagt er. Die Motivation in der Gruppe sei viel größer und man helfe sich gegenseitig. Das Wichtigste: „Es gibt keinen falschen Ehrgeiz, die Gruppe und der gemeinsame Sport geben viel Sicherheit.“

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