Sanierung bei Ruhr-Zink

Schadstoffe im Griff?

DATTELN - Wie wird das mit Schadstoffen belastete Ruhr-Zink-Gelände saniert? Die Antwort rückt näher. Messergebnisse und zwei Gutachten zum Sanierungs-Pilotversuch mit Natriumlaktat liegen dem Kreis vor. Und die Behörde teilt mit: „Die Testergebnisse sind positiv.“

Allerdings beeilt sich Kreissprecher Jochem Manz zu betonen, dass damit noch keine Vorentscheidung in Sachen Sanierung getroffen sei. Immerhin: „Das Verfahren scheint zu greifen.“ Schadstoffwerte (Cadmium, Zink, Arsen, Blei…) seien im Verlauf der einjährigen Testphase gesunken. „Das sagt aber nichts über die Langzeitperspektiven aus“, betont Manz.

Insbesondere die Schadstoffwerte im Grundwasser würden weiter beobachtet. Gleichwohl will die für Bodenschutz zuständige Recklinghäuser Behörde im Februar oder März über Art und Umfang der Sanierung des 14 Hektar großen Geländes zwischen Wittener Straße und Kanal entscheiden.

Das von Ruhr-Zink favorisierte Sanierungs-Verfahren mit Natriumlaktat ist in Deutschland neu. Entsprechend groß war und ist die Skepsis bei Anwohnern und Lokalpolitikern. Zum Jahresende ist der Dattelner Pilotversuch abgeschlossen worden. Die Auswertung dauere an, sagt Manz. Nach Auskunft von Rathaus-Sprecher Dirk Lehmanski werde die Stadt in Kürze dazu ein weiteres Gutachten in Auftrag geben. Bezahlen werde das der Ruhr-Zink-Mutterkonzern GEA, sagt Lehmanski.

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