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Die Unternehmen können kommen: Die Erschließung des Gewerbegebietes „Zum Schleusenpark“ ist zu 95 Prozent fertig. Jasmin König, Dirk Franke und André Dora (v.li.) rechnen im ersten Quartal 2019 mit den ersten unterzeichneten Verträgen ansiedlungswilliger Unternehmen.

Schleusenpark

Es ist angerichtet im Schleusenpark

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DATTELN - 95 Prozent der Erschließung sind fertig. Es fehlt nur noch die letzte Asphaltschicht. Anfang 2019 sollen die ersten Verträge unterzeichnet werden.

Das neue Gewerbegebiet „Zum Schleusenpark“ ist auf dem besten Wege, eine Erfolgsgeschichte für Datteln zu werden. Die Erschließung der 14,6 Hektar großen Fläche auf dem alten Ruhr-Zink-Gelände ist zu 95 Prozent abgeschlossen. Die Erschließungsstraßen sind angelegt, es fehlt nur noch die letzte, vier Zentimeter dicke Asphaltdecke.

Fertigstellung bis Ende März geplant

Bis Ende März soll alles fertig sein. Und bis dahin, da sind sich die beiden Geschäftsführer der städtischen Entwicklungsgesellschaft Süd, Jasmin König und Dirk Franke, sowie Bürgermeister André Dora, sicher, liegen auch die ersten unterzeichneten Verträge mit Unternehmen vor, die sich in Meckinghoven ansiedeln wollen. Und es sieht alles danach aus, als wenn deutlich mehr Arbeitsplätze entstehen werden können, als geplant.

„Unser Ziel war es, pro Hektar zehn Arbeitsplätze zu schaffen“, so Dirk Franke im Gespräch mit unserer Redaktion – also 150. Mit vier bis fünf Unternehmen liefen die finalen Vertragsverhandlungen. Welche Betriebe das sind, wollen die Geschäftsführer eben wegen der laufenden Verhandlungen noch nicht sagen.

Aber, Stand heute: Diese Firmen wollen auf nur rund 50 Prozent der Bruttofläche rund 200 Jobs schaffen. Also schon 50 mehr, als ursprünglich auf der ganzen Fläche vorgesehen. Vom Niedriglohnsektor bis zum Fachingenieur sei alles dabei, sagt Dora. „Und die Zahl der Arbeitsplätze ist verlässlich“, ergänzt der Dattelner Bürgermeister. Und weitere Interessenten stehen auf der Matte.

Zu diesen 50 Prozent Bruttofläche gehört auch der Bereich mit der Dichtwand, also der Bereich, in dem die Hinterlassenschaften von Ruhr-Zink – Schwermetalle wie Kadmium – eingeschlossen sind. „Für die Unternehmen bedeutet dieser Bereich, dass mehr Fläche versiegelt werden darf – nämlich 80 Prozent. Das rechnet sich für die Firma“, so Franke weiter.

Plan eingehalten

Positiv ist zudem, dass das Projekt an der B 235 sowohl im Kosten- als auch im Zeitplan geblieben ist. „Wir sind sogar gut ein Jahr früher fertig geworden“, freut sich Jasmin König. Es habe keine bösen Überraschungen gegeben, die beteiligten Firmen seien sehr zuverlässig gewesen und das Wetter habe der Gesellschaft in die Karten gespielt. „Da hat ein Rad ins andere gegriffen“, so König.

Bekanntlich hatte seinerzeit Ruhrzink/Gea der Entwicklungsgesellschaft Süd einen Sanierungskostenzuschuss von rund 15 Mio. Euro überwiesen und war damit aus der Verantwortung für das Areal. „Es wird wohl Geld übrig bleiben“, prognostiziert Dirk Franke. Geld, was die Wirtschaftsförderungsgesellschaft in die Weiterentwicklung an anderer Stelle in Datteln wieder investieren kann.

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