NRW-Verkehrsminister Wüst prognostizierte beim Spatenstich allein durch den Dattelner Abschnitt der B 474n eine Verkehrsentlastung um rund 30 Prozent.
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NRW-Verkehrsminister Wüst prognostizierte beim Spatenstich allein durch den Dattelner Abschnitt der B 474n eine Verkehrsentlastung um rund 30 Prozent.

Castroper Straße

Zukunftspläne der SPD: Wird die Castroper zur Gemeindestraße?

  • Uwe Wallkötter
    vonUwe Wallkötter
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Für die SPD steht fest: Sie will mehr tun, als nur den Verkehr von der Castroper Straße zu nehmen. Viel zu lange schon nehmen  die Anwohner die Verkehrssituation hin. In Zukunft soll diese erträglicher werden. 

Der Plan ist, dass die neue Ortsumgehung B 474 n Entlastung in die Verkehrslage auf der Castroper Straße, der B 235, bringen soll. Mehr als 20.000 Autos passieren täglich die Straße. Laut NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst soll die B 474 n den Verkehr um rund ein Drittel reduzieren. Doch die SPD hat noch weitere Pläne.

Castroper Straße in Datteln soll für Durchgangsverkehr unattraktiv werden

„Wir müssen alles daran setzen, die Castroper Straße für den Durchgangsverkehr so unattraktiv wie möglich zu machen“, sagt SPD-Parteichef Hans-Peter Müller. Voraussetzung für diesen Schritt sei es, dass die komplette B 474 n von der B 235 Richtung Olfen bis zum Autobahnkreuz Dortmund-Nordwest (A2/A45) fertiggestellt ist. „Ohne diese Alternative für den Durchgangsverkehr wird das Bundesverkehrsministerium und Straßen.NRW niemals zustimmen“, ist Müller überzeugt. Ziel sei es, die Verkehrssituation auf Dauer für die Anwohner erträglicher zu machen. 

Castroper Straße in Datteln: Großer Umbau zugunsten von Radfahrern und Fußgängern

Wenn die Castroper zur Gemeindestraße wird, kann diese umgebaut werden. Müller hat da klare Vorstellungen: Ihm schwebt zum Beispiel vor, die bisherigen Ampelkreuzungen zu Kreisverkehren umzubauen, die Radwege auszubauen und Haltestellen des ÖPNV barrierefrei zu gestalten. „Die Nutzung der B 235 wird aufgeteilt in 30 Prozent für Fußgänger, 30 Prozent Radwege und 40 Prozent für ÖPNV und Individualverkehr.“ 

Zwar koste das Projekt eine Menge Geld, für Müller jedoch ist die Ausgabe gerechtfertigt, damit die Anwohner nicht länger unter der Verkehrssituation leiden müssen. 

Für die SPD ist es wichtig, bei diesen Planungen auch die Anwohner mitzunehmen. Wobei der SPD auch klar ist, dass es bis dahin noch viele Jahre dauern wird und alle Maßnahmen auch nicht auf einmal umgesetzt werden können.

Streetworker statt Jugendzentren.

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