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Facebook-Tochter WhatsApp hat nun zwei Milliarden Nutzer.

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Rekord: WhatsApp hat zwei Milliarden Nutzer - Chef spricht über Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Facebook-Tochter WhatsApp hat zwei Milliarden Nutzer. Sicherheit und Daten sind dem Unternehmen wichtig. Doch was passiert mit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung?

  • WhatsApp hat nun zwei Milliarden Nutzer (auch iPhone und Android)
  • Die Facebook-Tochter möchte sicherer werden
  • Wird Ende-zu-Ende-Verschlüsselung trotzdem aufgehoben?

WhatsApp wird immer beliebter. Nun hat der Messenger-Dienst bekannt gegeben, die Schallmauer von zwei Milliarden Nutzern geknackt zu haben. Das heißt, dass rund jeder Vierte WhatsApp nutzt. Egal ob auf iPhone oder Android. Angesichts des Rekords geht WhatsApp* auch auf die Sicherheitsbedürfnisse der Nutzer ein.

Facebook-Tochter WhatsApp möchte sicherer werden - es geht um die Daten der zwei Milliarden Nutzer

WhatsApp, das sich seit 2014 im Besitz von Facebook befindet, möchte die Unterhaltungen noch sicherer machen. „Bei der Sicherheit werden wir keine Kompromisse eingehen, denn das hieße, die Sicherheit von Menschen zu gefährde“, heißt es von Seiten des Unternehmens. Dabei geht es um die WhatsApp-Daten* der zwei Milliarden Nutzer.

Mittlerweile werde jede Nachricht der nun zwei Milliarden Nutzern standardmäßig über eine Ende-zu-Ende- Verschlüsselung geschützt. Das Versprechen macht WhatsApp den Nutzern, weil es im vergangenen Jahr zwölf WhatsApp-Sicherheitslücken* gab. Sieben der Lücken wurden als kritisch eingestuft. Das war mehr als je zuvor und birgt eine Gefahr für die Daten. Die Lücken traten auf iPhones und Android auf.

WhatsApp-Daten: Fällt die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung?

WhatsApp gab weiter an, dass man mit Sicherheitsexperten zusammenarbeite, um künftige Missbräuche zu verhindern. Was Datenschützern gefällt, kommt bei Ermittlern nicht gut an. Diese fordern seit längerem, dass das zu Facebook gehörige Unternehmen bei der Bekämpfung von Kriminalität wie Terrorismus oder Kinderpornografie eine Hintertür einbaut. Damit soll die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der zwei Milliarden Nutzer ausgehebelt werden. Über diese Forderung hatte bereits die Zeit" berichtet. 

Daten: WhatsApp-Chef schließt Hintertür bei Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht aus

In einem Interview mit dem "Wall Street Journal" sprach WhatsApp-Chef Will Cathcart über den Wunsch der Sicherheitsbehörden. Das Risiko bei einem solchen Vorgehen hielt Cathcart für zu groß. "In einer modernen Gesellschaft sollten die Menschen privat chatten können", erklärte Cathcart. Das sei bei einer Hintertür für Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht der Fall.

Von Moritz Serif 

*hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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