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Laut einem Insider läuft bei WhatsApp gerade so einiges falsch.

Messenger-Dienst unter Beschuss

WhatsApp: Insider packt aus - „Es ist Zeit zu sagen, was ich denke“

Ein WhatsApp-Insider packt aus: Beim Nachrichtendienst laufe so einiges falsch, es gehe einfach nichts voran. Die Nutzer stimmen ihm zu - und machen einen Schuldigen aus.

Unser Artikel vom 21. Juni 2019:

München - Eigentlich kennt man den Blog WABetaInfo wegen der ausführlichen Informationen zu kommenden WhatsApp-Updates. Der Betreiber der Seite scheint ein Insider zu sein, kann er doch immer mit exklusivem Wissen über den Nachrichtendienst aufwarten. Nun ändert sich der Ton auf der Seite jedoch: In dem neuesten Blog-Post beschreibt WaBetaInfo den Stand der App im Jahr 2019 relativ ausführlich - und übt scharfe Kritik.

WhatsApp: Insider rechnet ab - „Noch immer am Stand von 2014“

„Es ist Zeit zu sagen, was ich denke. Ich bin mit der Entwicklung von WhatsApp nicht wirklich zufrieden“, beginnt der unbekannte Autor seinen Beitrag. Der Messenger-Dienst habe zwar in letzter Zeit einige Änderungen vorgenommen, in vielen Punkten sei die App jedoch noch auf dem Stand von 2014. Er wisse zum Beispiel schon von einem neuen Update, das er in wenigen Monaten auf WABetaInfo vorstellen könne, doch Nutzer könnten die Funktion erst in neun Monaten anwenden. „Ich verstehe nicht, warum sie (WhatsApp, Anm. d. Red.) so langsam sind“, schreibt der Blogger.

Er verstehe ja, dass man solche neuen Features vorsichtig entwickeln und auf alle Details achten müsse. Doch andere Nachrichtendienste wie Telegram seien bedeutend schneller. „Damit möchte ich einfach die Realität reflektieren“, so der Autor.

Dark Mode, komprimierte Fotos und Co.: Viel Kritik an WhatsApp

Der Blogger führt anschließend so einige Punkte an, die ihn massiv an dem Messenger-Dienst stören. An erster Stelle steht für ihn der Umgang mit dem Dark-Mode-Feature. Vor wenigen Monaten verkündete WABetaInfo die neuesten Pläne von WhatsApp bezüglich eines stromsparenden Modus. Doch wann das Update wirklich verfügbar sein wird, sei laut dem Autor der Posts noch immer nicht bekannt, obwohl daran schon ein Jahr gearbeitet werde. Als weiteren Kritikpunkt führt WABetaInfo an, dass man noch immer Fotos nur in komprimierter Form verschicken könne. Beinahe alle Handys hätten nun eine gute Auflösung, dementsprechend gute Bilder sollte man auch verschicken können.

„Es ist 2019 und wir können unseren „online“-Status nicht verbergen“, poltert der Blogger weiter. Manchmal sollten andere einfach nicht wissen, dass man gerade online sei. Außerdem stört es ihn, dass man Sprachnachrichten nur im Chat anhören, keine Zip-Datein verschicken und gesendete Nachrichten nicht ausbessern könne. Der Blog-Post führt noch weitere Punkte an, die WhatsApp falsch mache und meint, dass es alle Nutzer störe.

WhatsApp: Kritik am Nachrichtendienst - Nutzer meinen, den Grund zu kennen

Als Beweis dafür, dass die Nutzer mittlerweile von WhatsApp genervt sind, liefert WABetaInfo einen Twitter-Post. Darin fragt der Blogger seine Follower, ob sie mit der aktuellen Entwicklung des Messengers zufrieden seien. Nur 23% beantworteten die Frage mit Ja, satte 77% haben offenbar die Nase gestrichen voll.

Grund für die Unzufriedenheit könnte die jüngste Ankündigung WhatsApps sein, dass der Support für Windows-Betriebssysteme bis zum Ende dieses Jahres eingestellt werden soll. Außerdem werde die Newsletter-Funktion bald gestrichen. Vor allem scheint es die User auf Twitter jedoch zu stören, dass der Dark Mode noch nicht eingeführt ist. Prompt machen sie einen Grund für die angeblich schleppenden Entwicklungen bei WhatsApp aus: Der Kauf des Nachrichtendienstes durch Facebook. Der Internet-Riese sei Schuld für die Rückstände, wie einige Nutzer twittern. Ein User schlägt sogar vor, Facebook und WhatsApp deswegen zu boykottieren und auf andere Nachrichtendienste zurückzugreifen. 

Währenddessen kämpft WhatsApp weiterhin gegen die „Momo Challenge“, vor der die Polizei ausdrücklich warnt. Doch nicht nur dadurch könnte der Messenger-Dienst Nutzer verlieren, auch Huawei-Handys können auf die App vermutlich bald nicht mehr zugreifen. Und Nutzer entdecken eine Funktion von WhatsApp, die sehr praktisch - und ziemlich unbekannt ist. Die Funktion, die es ermöglicht, Dokument zu verschicken stößt hingegen auf Kritik: WhatsApp-User spotten.

Der beliebte Messenger-Dienst WhatsApp testet derzeit in der Beta-Version eine neue Funktion. Sie könnte Millionen von Nutzern Erleichterung verschaffen.

Aktuell melden zahlreiche Nutzer Störungen auf den Internet-Portalen Facebook, Instagram und Whatsapp. Die Nutzer klagen. Und durch eine neue Sicherheitslücke sind bei WhatsApp Fotos, Videos und Sprachnachrichten gefährdetNeuerdings wirft Whatsapp diverse Nutzer unwiderruflich raus.

WhatsApp könnte schon bald eine neue Funktion erhalten, die die Nutzer von einer anderen App kennen.

mef

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