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Pipi Langstrumpf und Astrid Lindgren wechselten die Besitzerinnen: Margarete Kannengießer und Luitgard Blömer (r.) bei der Abschiedsfeier.

An der Astrid-Lindgren-Schule

Abschied von Schulleitern Luitgard Blömer

Feldmark - Überwiegend heiter verlief am Freitag (7.7.) die Abschiedsfeier für Luitgard Blömer, langjährige Leiterin der Astrid-Lindgren-Schule an der Marler Straße.

„Die Kapitänsmannschaft verlässt das Schiff“, sagte Blömer vor vielen ehemaligen Weggefährten, Freunden und Schulrat Andreas Menzel sowie Bürgermeister Tobias Stockhoff. Denn: Auch die Astrid-Lindgren-Schule, Förderschule für Sprache, wird geschlossen.

Schulrat Andreas Menzel übergab Luitgard Blömer nicht nur die Entlassungsurkunde mit den besten Wünschen für den neuen Lebensabschnitt. „Für viele Lehrer dieser Schule beginnt nach den Ferien ein neuer Abschnitt, da sie dann andere Förderschulen oder Regelschulen besuchen werden.“ Tobias Stockhoff bedankte sich bei Luitgard Blömer für die vertrauensvolle Zusammenarbeit: „Sie waren eine engagierte Kämpferin für die Interessen der Schule, insbesondere aber für die Kinder und deren Familien.“ 34,9 Jahre hat Luitgard Blömer die Geschicke der Förderschule maßgeblich mitbestimmt.

Die Schule wird geschlossen

Die Schule selbst wird im 36. Jahr ihres Bestehens geschlossen. „Der Abschied fällt mir nicht leicht. Ich freue mich aber, mich meinen Hobbys widmen zu können, dem Garten, der Musik, der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit“, sagte Blömer. Schüler und einige Lehrer beginnen nach den Ferien neu an der Von-Ketteler-Schule an der Bismarckstraße, dem Förderschulzentrum der Stadt.

Margarete Kannengießer, Leiterin dieser Schule, und Luitgard Blömer verbindet eine lange fachliche und freundschaftliche Beziehung. So übergab Luitgard Blömer nicht nur eine Pipi-Langstrumpf-Puppe an ihre Nachfolgerin, sondern auch das Bild von Astrid Lindgren, das jahrzehntelang die Wände ihrer Schule geschmückt hat: „Astrid Lindgren hat gesagt: Man sollte jeden Tag so behandeln, als wäre es der einzige, den man hat.“

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