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Der rote Blitz zeigt: Hier war jemand zu schnell.

Verkehr

Wer in Dorsten mit dem Auto zu schnell ist, hat verdammt schlechte Karten

Die Stadt hat für die Tempokontrollen aufgerüstet – das macht sich in Rekorden bemerkbar

Harte Zeiten für Verkehrssünder in Dorsten: Noch nie hat die Stadt mehr Geschwindigkeitsverstöße festgestellt, noch nie mehr Verwarnungen und Fahrverbote ausgesprochen. Und auch die verhängten Verwarn- und Bußgelder sind die höchsten, die in Dorsten jemals registriert wurden.

Radarwagen "blitzt" in beide Richtungen

Der Grund dafür ist leicht erklärt: Im Oktober 2017 wurde ein neuer Radarwagen in Dienst gestellt, der nicht nur auf einer Fahrbahn misst, sondern in beiden Richtungen sowie in Kurven. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, bleibt zugleich der „alte“ Radarwagen im Dienst. Der wird vorzugsweise am Abend, in der Nacht und an Wochenenden eingesetzt. Mit dem neuen Fahrzeug, das in zwei Richtungen „blitzt“, und dem weiteren Einsatz des Altfahrzeugs haben sich die Kapazitäten zur Geschwindigkeitsüberwachung in Dorsten in den letzten beiden Jahren von einer Kamera auf drei Kameras erweitert.

81 Mal wurde in Dorsten ein Fahrverbot ausgesprochen

Die beiden Radarwagen der Stadt Dorsten haben im Jahr 2019 insgesamt 25 741 (im Vorjahr 21 415) Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Dabei waren 1035 (849) Temposünder so schnell unterwegs, dass sie statt einer Verwarnung ein Bußgeld bezahlen mussten. 81 (46) Verkehrsteilnehmer haben die zulässige Geschwindigkeit so gravierend überschritten, dass sie mit einem Fahrverbot belegt wurden. Die Summe aus Verwarnungen und Bußgeldern aus der Geschwindigkeitsüberwachung beträgt für das Jahr 2019 insgesamt 502.414 Euro (Vorjahr: 450.131 Euro).

14 Fahrzeuge wurden in Dorsten abgeschleppt

Im Bereich „ruhender Verkehr“ wurden 2019 insgesamt 7725 (8398) Fahrzeughalter verwarnt. Die Zahl ist nach einem Anstieg wieder gesunken und liegt auf dem Niveau von 2017. 14 Fahrzeuge (8) waren so störend geparkt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Die Einnahme aus der Überwachung des ruhenden Verkehrs beträgt 106.605 Euro.

Wie teuer es für Raser werden kann, lesen Sie hier.

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