Die Neugestaltung der Mercaden kommt bei Kunden und Kaufleuten offenbar an. Im letzten Quartal 2019 kamen deutlich mehr Menschen ins Einkaufscenter.
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Die Neugestaltung der Mercaden kommt bei Kunden und Kaufleuten offenbar an. Im letzten Quartal 2019 kamen deutlich mehr Menschen ins Einkaufscenter.

Investition

Die Mercaden haben wieder mehr Besucher - es ist einiges passiert

Das Einkaufszentrum in der Innenstadt von Dorsten ist erst 2016 eröffnet worden. Jetzt soll es für Händler und Kunden attraktiver werden.

Die erste mehrmonatige Umbauphase im kriselnden Dorstener Einkaufszentrum Mercaden hat offensichtlich bereits Früchte getragen. Die Besucherzahlen sind gestiegen.

Aus Sicht von Helmut Koprian, Geschäftsführer der seit zwei Jahren fürs Centermanagement verantwortlichen Koprian IQ aus Hamburg, waren die Kunden- und Besucherfrequenzen im vierten Quartal 2019 „hervorragend“. Sie seien für mögliche neue Mieter und natürlich die Bestandsmieter ein Beleg, dass es in Dorsten weitergehe.

Viele Ladenlokale stehen in Dorsten leer

Seit zwei Jahren stehen vor allem im Erdgeschoss viele Ladenlokale leer. Dafür werden jetzt Nachmieter gesucht. Das sei ein schwieriges Geschäft, sagt Koprian, und koste „viel Kraft, Geduld und Zeit. Das hat aber nicht speziell mit den Mercaden zu tun, sondern ist derzeit die Situation in ganz Deutschland.“

Im Oktober wurde laut Koprian die Frequenz um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert, im November sogar um 13,1 und im Dezember um 7,9 Prozent. Das hat wohl nicht nur mit dem Weihnachtsgeschäft zu tun. Denn in den ersten zehn Januartagen lag das Plus bei 5,7 Prozent. „Durchschnittlich waren im vierten Quartal an Wochentagen zwischen 10.500 und 12.600 Menschen täglich in den Mercaden, an den Samstagen waren es zwischen 13.335 und 15.335 Kunden und Besucher“, berichtet Koprian. Er selbst hatte in der Vergangenheit von täglich 12.000 Besuchern gesprochen, die das Center durchschnittlich fürs Überleben mindestens benötige.

Sitzmöbel, Pflanzen und ein Brunnen kommen noch

Die „Repositionierung“ des erst 2016 eröffneten Einkaufszentrums kostet rund sechs Millionen Euro. In dem vor Weihnachten abgeschlossenen ersten Bauabschnitt wurden die Rolltreppe verlegt und vergrößert, das Licht- und Farbkonzept verändert und ein neuer Lichthof geschaffen. Bis voraussichtlich Ostern sollen Sitzmöbel und Bepflanzung komplettiert sein, um die Aufenthaltsqualität zu steigern. Dazu soll auch der Brunnen im Erdgeschoss beitragen; er wird im Juni und Juli gebaut. Auch der Food-Bereich im Obergeschoss soll noch umgebaut werden.

Stefan Diebäcker

Das Palais Vest in Recklinghausen existiert nun schon mehr als fünf Jahre.  Bei bekannten Fast-Food-Ketten könnte es im Kreis Recklinghausen bald zu deutlichen Einschränkungen kommen. 

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