Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosenquote betrug im Januar 2019 in Dorsten 6,9 Prozent

Die Arbeitsagentur verzeichnet für Dorsten im Januar eine Arbeitslosenquote von 6,9 Prozent (Januar 2018: 7,8 Prozent). Der Wert stieg gegenüber Dezember 2018 von 6,7 Prozent um 0,2 Punkte.

Damit hatte Dorsten aber im Arbeitsamtsbezirk Recklinghausen die niedrigste Quote aller Städte. Dazu gehören außerdem Recklinghausen (8,4 Prozent), Castrop-Rauxel (8,3 Prozent), Datteln (7,4 Prozent), Herten (10,2 Prozent), Marl (9,8 Prozent) und Gladbeck (10,6 Prozent).

Im Januar waren laut Statistik in Dorsten 2748 Menschen arbeitslos gemeldet, gegenüber 2663 im Vormonat Dezember 2018 und 3102 im Januar 2018. Darunter waren 1503 Männer und 1245 Frauen. Die Zahl der Ausländer ohne Job stieg von 508 im Dezember 2018 auf 534 im Januar 2019. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist gegenüber dem Vormonat gesunken: von 1278 im Dezember auf 1265 (Januar 2018: 1494).

Die Außenberufe im Handwerk sind vom guten Wetter abhängig

"Dass in diesem Monat die Arbeitslosigkeit steigen würde, war vorherzusehen und ist gut zu erklären, jede andere Entwicklung hätte mich absolut verblüfft", betonte Anke Traber, Leiterin der Arbeitsagentur Recklinghausen, bei der Vorstellung der aktuellen Arbeitsmarktstatistik. Wie in jedem Winter sei auch in diesem Januar ein witterungsbedingter Rückgang der Betriebstätigkeit zu erkennen: "Gerade die Außenberufe im Handwerk sind vom guten Wetter abhängig. Bei Regen, Schnee und Eis wird es jedoch unter anderem für Dachdecker, Garten- und Landschaftsbauer und den Tiefbau schwierig."

Hinzu komme der Einbruch im Einzelhandel und in der Gastronomie nach dem Weihnachtsgeschäft - "all das seien typische Faktoren am Jahresanfang, die sich in einem Anstieg der Arbeitslosigkeit niederschlagen", so Anke Traber. Dieser Einbruch sei jedoch moderat, im Landesschnitt falle er in Recklinghausen sogar am niedrigsten aus.

Für Anke Traber steht jedoch fest, dass es ab dem Frühjahr bei offenerem Wetter wieder mit besseren Werten weitergehen wird: "Nach wie vor sind die wirtschaftlichen Aussichten gut und Fachkräfte sehr gefragt. Beides wird spätestens ab April zu einer sinkenden Quote führen."

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