Bauen und Wohnen

SPD Dorsten entwickelt neue Gedankenansätze für den Wohnungsbau in Dorsten

Dorsten braucht mehr Wohnungen, vor allem bezahlbare Wohnungen. Das sagen Dorstener bei einer Diskussion auf unserer Facebook-Plattform. Die SPD hat neue Wohnungsbauformen vor Augen.

SPD-Fraktionsvorsitzender Friedhelm Fragemann schildert Ansätze, wie die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in Dorsten gelenkt werden kann: "Zum Beispiel, indem die Vermarktung von Bauland ausschließlich von der Stadt gelenkt wird." Positives Beispiel sei das geplante Baugebiet am Nonnenkamp auf der Hardt. "Die städtische Tochter Windor vermarktet die Fläche. Das läuft sehr gut", lobt Fragemann die Nachfragebündelung.

Zusammen mit einem Newcomer in der SPD-Fraktion, dem sachkundigen Bürger Heiko Raffel, entwickelt die SPD nun einen "Instrumentenbausatz für die Wohnungsbedarfsanalyse". "Damit wollen wir abklopfen, was für Dorsten passt", sagt Fragemann. Vorhandene Gutachten müssten zu diesem Zweck genau ausgewertet werden und der Fokus neben dem Leerstandsmanagement insbesondere auf das Nachfragemanagement gelegt werden.

Gemeinsames Gespräch mit der Stadt

In einem gemeinsamen Gespräch über neue Wege von der Planung bis zur Umsetzung mit Vertretern der Stadtverwaltung hat die SPD über ihre Gedankenansätze diskutiert. Die Rolle der Stadt bei der Vermarktung von Bauland, die Wohnraumverdichtung, genossenschaftliche Wohnbaumodelle und das Thema sozialer Wohnungsbau spielten eine tragende Rolle in dem Gespräch.

"Stelzenbaulösung, das sind Wohn- und Geschäftshäuser, bei denen Parkplätze überbaut werden" wurden ebenfalls thematisiert", sagt Fragemann außerdem. Er hofft nun, dass die vor einem Jahr installierte, interfraktionelle Arbeitsgruppe "Masterplan Wohnen" endlich einberufen wird. "Ich habe Bürgermeister Tobias Stockhoff darum gebeten, die Runde einzuläuten."

Eine Dorstenerin schreibt sich den Frust von der Seele

Eine Dorstenerin schreibt auf Facebook zum Thema, was das Mieterherz in Dorsten begehrt, was aber wohl schwer zu bekommen ist: "Bezahlbare Wohnung im ordentlichen Zustand, 2,5 Zimmer mit Balkon im gepflegten Umfeld - anscheinend nicht zu bekommen. Echt schade, dass die Stadt Dorsten nicht mehr in vernünftigen Wohnraum investiert, ohne dass die Miete gleich 650 Euro kalt kostet."

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