Beigeordnetenwahl

Ein Bewerber und zwei Bewerberinnen möchten den Posten des Beigeordneten

Vorstellungsgespräch in großer Runde: Ein Mann und zwei Frauen möchten Beigeordneter der Stadtverwaltung Dorsten werden. Wer von den dreien das Rennen macht, ist noch offen.

Der Hauptausschuss nahm sich am Mittwochnachmittag viel Zeit für Personalgespräche. Denn nächste Woche wählen die Politiker für die kommenden acht Jahre einen Beigeordneten in die Verwaltungsspitze. Zuständig sein wird der neue Beigeordnete oder die neue Beigeordnete für die Abteilungen Soziales, Familie, Jugend und Schule sowie Jobcenter.

Unter 20 Bewerbern hatte die Verwaltung drei ermittelt, die als besonders geeignet für die Führungsposition erscheinen. Das sind Daniel Greb, Nina Laubenthal und Claudia May. Alle drei Bewerber präsentierten sich am Mittwoch jeweils 15 Minuten lang den Politikern im Hauptausschuss und beantworteten nach ihrer Vorstellung aus den Reihen der Politiker Fragen.

Daniel Greb ist der jüngste in der Bewerberrunde

Daniel Greb ist der jüngste in der Bewerberrunde. Ein Mann mit betriebswirtschaftlichem, juristischem und verwaltungswissenschaftlichem Profil. Zurzeit ist er Personalchef bei der Stiftung für Hochschulzulassung Dortmund.

"Ich bin eine erfahrene Führungskraft", sagte er. Seine Rede eröffnete er damit, welche Vision er als Beigeordneter für Dorsten hätte: "Ich möchte ein gutes soziales Angebot für die Bevölkerung schaffen." Daniel Greb möchte die Vision einer Bürgerkommune vorantreiben und versteht sich als Mittler im Dreieck von Politik, Verwaltung und Bürgern.

Nina Laubenthal ist ein Dorstener Eigengewächs

Nina Laubenthal ist im Rathaus keine Unbekannte. Sie ist seit Oktober 2018 kommissarische Dezernentin für die Bereiche Ordnung, Recht und Feuerwehr, begann im Jahr 2005 in Dorsten als Justiziarin. Seit 2016 ist sie Leiterin des Rechtsamtes und Projektsteuerin, seit 2017 Leiterin des Ordnungsamtes.

Auch sie möchte die Stadt auf dem Weg zur Bürgerkommune begleiten und sieht sich als aktives Bindeglied zwischen Bürgerschaft, Politik und Verwaltung. Sollte Nina Laubenthal vom Rat gewählt werden, dann nimmt sie sich zwei Schwerpunkte vor: "Kommunale Bildungspolitik mit Potenzialförderung" und "Integrierte Sozialplanung".

Claudia May ist verantwortlich für 500 Mitarbeiter

Claudia May ist die Dritte im Bewerberkreis. Die 50-Jährige ist zurzeit Leiterin der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft Bahn/See und wie ihre Mitstreiter juristisch sattelfest. Sie hat eine reichhaltige Erfahrung in der freien Wirtschaft und im öffentlichen Dienst. Zu Beginn ihrer Laufbahn war sie als Anwältin tätig, bevor sie vertragrechtliche Angelegenheiten eine Geldinstitutes in leitender Funktion übernahm.

Ihre jetzige Tätigkeit, so die Lünerin weiter, befähige sie dazu, sich schnell in andere Fachbereiche einzuarbeiten, womit sie auf die Tätigkeit als Beigeordnete einer Stadt anspielte.

Der Rat wird am kommenden Mittwoch (27.2.) um 17 Uhr zur nächsten Sitzung im Sitzungssaal des Rathauses an der Halterner Straße tagen. Dann findet die Beigeordnetenwahl statt.

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