Bierbörse

Auf der Bierbörse führte die geschmackliche Reise bis nach Australien

Dorsten - Die geschmackliche Reise führte die Bierliebhaber auf der Bierbörse von Spanien über Polen bis nach Australien und gab ihnen die Möglichkeit, bisher unbekannte Braukulturen kennenzulernen.

"Wenn man die Menschenmasse sieht, könnte man glauben, dass es nur an einem Wochenende im Jahr in Dorsten Bier zu kaufen gibt." So der Kommentar eines Paares auf dem Weg Richtung Bierbörse am Freitagabend. Recht hatten sie: Schon auf der Recklinghäuser Straße gab es erste Menschenstaus und rund um den Platz der Deutschen Einheit wurde es dann noch voller. Die Bierbörse rief zum neunten Mal und die Dorstener hörten den Ruf.

Viele verschiedene Biere zu probieren

Nicht nur die Dorstener - für viele Auswärtige ist die Bierbörse ein willkommener Anlass für einen Besuch in der Lippestadt. "Ich komme aus Köln und besuche zum dritten Mal die Dorstener Bierbörse", so Rolf Schäfer. "Auch bei uns gibt es Bierbörsen, aber hier in Dorsten ist es einfach gemütlicher." Andreas Bauer aus Büsserach in der Schweiz erzählte: "In der Schweiz gibt es solche Veranstaltungen nicht. Es ist schön hier zu sein, viele verschiedene Biere zu probieren und nette Leute kennenzulernen."

Die Wirte hatten gut zu tun und äußerten sich zufrieden. "Wir sind froh, dass es trocken geblieben ist. So ist der Freitag wie jedes Jahr gut besucht", sagt Christian Zehren vom König-Ludwig-Stand. Die Dorstener Bierbörse hat sich in vergangenen acht Jahren fest in der Hansestadt etabliert und ist aus dem Dorstener Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken.

Auf der Recklinghäuser Straße, dem Platz der Deutschen Einheit und am Südwall waren rund 40 Bier- und Imbissstände aufgebaut. Etwa 600 Biersorten aus aller Welt wurden angeboten.

Exotische Sorten

Neben bekannten und internationalen Gerstensäften gibt es jedes Jahr immer noch neue und ausgefallene Biere zu testen. "Am leckersten sind die exotischen Sorten", urteilt Alex Hermann aus Dorsten. Dass auch deutsche Sorten auf der Dorstener Bierbörse nicht fehlen durften, versteht sich natürlich von selbst. Zudem gab es die Biere nicht nur frisch vom Fass gezapft, sondern wer mochte, konnte seine Lieblingssorte auch direkt vor Ort als Flaschenbier kaufen.

Es geht nicht allein ums Bier - die Bierbörse ist Treffpunkt. "Es ist schön, hier zu sitzen und die Leute zu beobachten", sagt Brigitte Rütter aus Dorsten. "Wir laufen gemütlich über die Bierbörse und probieren hier und da bekannte und unbekannte Biere", beschreibt der Dorstener Thomas Heinlein seinen Abend auf der Bierbörse. Ersttäter wie Dzemila Petersen aus Dorsten sind vom Bierbörsenvirus infiziert: "Ich bin zum ersten Mal hier und genieße das schöne Flair und die leckeren Biere."

Austausch über das Lieblingsgetränk der Deutschen

Immer wieder gab es Lob für die Gestaltung der Bierbörse. Wer sein Lieblingsgetränk gefunden hat, suchte sich einen Platz in den Biergärten oder an den zahlreichen Tischen, die zum gemütlichen Verweilen und zum Austausch über das Lieblingsgetränk der Deutschen einluden.

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