Dorstener Integrationsforum

Im Treffpunkt Altstadt kommen Menschen aller Kulturen und Länder zusammen

Kurz vor Weihnachten lud das Dorstener Integrationsforum wieder zum beliebten interkulturellen Winterfest im Treffpunkt Altstadt ein. Rund 150 Menschen unterschiedlicher Kulturen kamen.

"Mit unserem Fest wollen wir ein Zeichen gegen Ausgrenzung setzen", erklärt Margarethe Matschinsky, 2. Vorsitzende des Dorstener Integrationsforums. "Flüchtlinge machen Deutschland nicht ärmer, sondern reicher."

Spannende Begegnungen und Geschichten

Wie kein anderer Feiertag wird Weihnachten in ganz vielen Ländern der Erde gefeiert. Egal ob bei Tiefschnee, in der Wüste oder am Strand - vielerorts werden bunt geschmückte Weihnachtsbäume aufgestellt und die Menschen treffen sich, um mit ihrer Familie und ihren Freunden zusammen zu sein und lecker zu essen. Welche Traditionen bringen Menschen mit, die aus der Fremde nach Dorsten kommen? Welche Bräuche gibt es in ihrer Heimat zu Weihnachten? Was ist ähnlich, was ist ganz anders? Und was gibt es sonst noch für Feste, die richtig groß gefeiert werden? Fragen, die beim Interkulturellen Winterfest für spannende Begegnungen und Geschichten sorgten.

An den Tischen wurde miteinander geredet - teils mit Händen und Füßen, aber das gemeinsame Lachen machte alle sprachlichen Barrieren wieder wett. Der Tisch war reich gedeckt: Die Gäste hatten das Büfett mit Köstlichkeiten aus ihrer jeweiligen Heimat bestückt - aus Syrien, Albanien, der Türkei, Deutschland und vielen anderen Ländern. "Ich habe im Bekanntenkreis von der Veranstaltung gehört und bin spontan hierher gekommen", sagte eine Besucherin aus Dorsten. "Schön, dass es so etwas gibt und das auch so viele Dorstener Bürger mitmachen."

Die Kinder der St.-Agatha-Grundschule führten Tänze auf und sangen Lieder in verschiedenen Sprachen. "Nun versuchen wir uns an einem Weihnachtslied in albanischer Sprache. Ich bitte schon im Voraus um Nachsicht", sagte der Chorleiter. Die Gäste waren aufgefordert mitzumachen und mitzusingen. Für einige Gäste ist es das erste Weihnachten in Deutschland, andere nahmen schon wiederholt an den Aktionen des Dorstener Integrationsforums teil. Am Samstagnachmittag feierten sie miteinander und bauten Barrieren ab.

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