Dorstener Werkstatt

Beschäftigte der abgebrannten Werkstatt können bald wieder arbeiten gehen

Mehr als 200 Menschen mit Behinderungen verloren bei dem Großbrand in der Dorstener Werkstatt ihren Arbeitsplatz und ihre gewohnte Tagesstruktur. Jetzt kehrt etwas Normalität zurück.

Das Diakonische Werk im Kirchenkreis Recklinghausen hat dafür gesorgt, dass alle Beschäftigten der Dorstener Werkstatt für Menschen mit Behinderungen ab dem 5. November wieder an einem Arbeitsplatz tätig werden können.

Laut Mitteilung des Werks wird ein Teil der Beschäftigen voraussichtlich weiter am Standort Dorstener Werkstatt an der Thüringer Straße in Wulfen arbeiten. Sie werden in den Gebäudeteilen tätig sein, die nicht von dem Großbrand am vergangenen Montag betroffen waren. Die übrigen Beschäftigten arbeiten künftig an anderen Standorten der Recklinghäuser Werkstätten in Marl, Herten, Recklinghausen, Waltrop sowie in einer Außengruppe.

Das Diakonische Werk informiert die Beschäftigen und ihre Angehörigen per Anschreiben am Freitag (19.10.), Samstag (20.10.) und ein weiteres Mal vor dem 5. November über weitere Schritte. Die Suche nach externen Gebäuden, die die Voraussetzungen für die Arbeit von Menschen mit Behinderungen erfüllen, geht derweil weiter.

Spendenaktion läuft an

"Wir bedanken uns für die vielen Hinweise und Angebote aus der Stadt, von Unternehmen und Kunden", teilte das Diakonische Werk mit. "Es ist eine gute Erfahrung, dass so viele Menschen hilfreichen Anteil am Geschehen nehmen." Eine Spendenaktion sei angelaufen, Genaueres soll in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden.

Ein technischer Defekt hatte am Montagmittag das Feuer im Montagebereich der Werkstatt verursacht. Großte Teile des Gebäudes wurden zerstört.

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