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Matthias Rauch begeisterte bei der Ehrenamtsgala als fingerfertiger Zauberer. Der Dorstener lebt bereits seit Januar wieder in seiner Heimatstadt und wurde vor fünf Wochen Vater.

Bei der Ehrenamtsgala

Matthias Rauch überrascht mit zwei schönen Nachrichten

Dorsten - Als er auf die Bühne der Aula St. Ursula kam, brandete Beifall auf. Die Dorstener kennen "ihren" Zauberer und mögen ihn, seit Sonntag vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Denn Matthias Rauch überraschte das Publikum bei der Ehrenamtsgala mit wirklich schönen Nachrichten.

"Ich stehe erstmals als frischgebackener Vater in meiner Heimatstadt auf der Bühne", sagte er und kassierte gleich einen Extra-Applaus. Sein Sohn Maximilian kam vor fünf Wochen zur Welt. "Ich bin so stolz auf ihn", meinte der Zauberer in seiner bekannt humorvollen Art, "dabei hat er überhaupt noch nichts geleistet."

Im Mai 2015 in Dorsten geheiratet

Auch auf seine Frau Kremena sei er natürlich stolz - "ich könnte das ja nicht". Im März hatte sich Matthias Rauch eine berufliche Auszeit genommen, seit kurzem ist er wieder auf Tour.

Seine "Kremi" hatte der 32-Jährige im Mai letzten Jahres geheiratet, natürlich in Dorsten. Altbürgermeister Lambert Lütkenhorst, mit Matthias Rauch befreundet, hatte das Paar standesamtlich getraut. Die Geburt des Sohnes macht das Eheglück nun komplett, erfüllt den Vater allerdings auch mit Sorge. "Meine Frau ist schon wieder richtig schlank, ich nicht so. Ich bin ja mit ihr schwanger geworden."

Im Januar nach Holsterhausen gezogen

Was der Magier auf der Bühne nicht erzählte: Er lebt seit Januar wieder in Dorsten. "Ja, wir sind nach Holsterhausen gezogen, das macht einfach Sinn. Meine Eltern sind dann in der Nähe." Viele Jahre wohnte Matthias Rauch in Bochum, hatte aber immer betont, im Herzen Dorstener zu sein. Das Heimspiel am Sonntag genoss er deshalb wie immer ganz besonders, auf eine Gage hatte er selbstverständlich wie alle Künstler verzichtet.

Das rund 30-minütige Programm bewies einmal mehr, dass Matthias Rauch nicht nur ein fingerfertiger Zauberer ist, sondern auch ein glänzender Unterhalter und Comedian. Und natürlich durfte zum Abschluss der "fliegende Tisch", eine seiner Liebslingsnummern, nicht fehlen. Zuschauerin Hannah gab dem Möbelstück nach einigem Überlegen den Namen "Lena".

Der gefiel dem Magier deutlich besser als tags zuvor in Saarbrücken. Da hieß der Tisch - Horst.

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