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Fußgängerzone

Graffiti verunzierten die neue Möblierung in der Innenstadt

Die gerade erst aufgestellten Mülleimer und Bänke in der Lippestraße wurden in den vergangenen Tagen mit Farbschmierereien verunstaltet. Der Baustellenbeirat reagierte mit Fassungslosigkeit.

Der Baustellenbeirat verschaffte sich am Montagnachmittag einen Überblick über den Fortschritt der Arbeiten auf dieser Großbaustelle. 5,4 Mio. Euro investiert die Stadt mit Unterstützung von Europäischer Union, Bund und Land, damit die Dorstener Innenstadt schöner wird.

Der Baustellenbeirat, der sich aus interessierten und engagierten Bürgern sowie aus Vertretern von Verbänden zusammensetzt, begleitet die Maßnahme seit 2017. Er greift Hinweise und Anregungen auf und bringt diese in die Maßnahmenumsetzung ein. Vor diesem Hintergrund reagierten die rund 20 Aktiven mit Fassungslosigkeit, wie Chaoten die Bemühungen zur Aufwertung der Innenstadt torpedieren.

Das ist Sachbeschädigung und kein Kavaliersdelikt

"Graffiti sind kein Kavaliersdelikt. Das ist Sachbeschädigung und eine Straftat", macht Nina Laubenthal, als Erste Beigeordnete auch Ordnungs- und Rechtsdezernentin, ihrem Ärger Luft. Der reine Sachschaden von mehreren hundert Euro allein in diesem Fall treffe jeden einzelnen Bürger.

Die Stadt Dorsten wird Anzeige erstatten. Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, hat die Stadt eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgesetzt. Hinweise können gerichtet werden per E-Mail an die Adresse tiefbauamt@dorsten.de.

Unterdessen hat der städtische Bauhof die Schmierereien auf den Mülleimern entfernt können. Die Holzbank hingegen ließ sich leider nur schwer reinigen. Auch die Dorstener Arbeit hat mit ihren Quartiershausmeistern Unterstützung zugesagt. Sie wird zukünftig Verunreinigungen umgehend melden und bei der Beseitigung tatkräftig zur Seite stehen.

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