Gartentipps

Diese Arbeiten stehen im Herbst im Garten an

Es ist noch warm, aber lange wird die kalte Jahreszeit nicht mehr auf sich warten lassen. Zeit, den Garten winterfest zu machen. Was jetzt zu tun ist, verrät Gärtnerin Karina Möllers.

Porree, Mangold und auch Petersilie, Kapuzinerkresse und Ringelblumen kann Gärtnerin und Imkerin Karina Möllers in ihrem Garten noch ernten. Auf den Grünkohl freut sie sich nach dem ersten Frost auch schon. Für die meisten anderen Pflanzen ist die Blühsaison vorbei und es ist Zeit, den Garten winterfest zu machen. Worauf dabei zu achten ist, verrät die Naturschützerin beim Besuch in ihrem Garten an der Bochumer Straße.

Nicht jedes Unkraut entfernen

Beim Unkraut schlagen zwei Herzen in der Brust der Naturschützerin. In ihrem Hochbeet wuchert gerade Franzosenkraut, das sie da eigentlich nicht haben will. "Aber für die Insekten ist das natürlich toll." Deswegen rupft sie nie alles heraus. Auch einige Äpfel lässt sie an ihren Bäumen hängen und verblühte Rosen knipst sie auch nicht ab. "Daraus werden Hagebutten, die können sich die Vögel nehmen oder man verarbeitet sie im Adventskranz."

Auf dem Beet kompostieren

Auf die Hochbeete, die schon abgeerntet sind, bringt Karina Möllers ihre Bioabfälle aus. "Dort kompostieren sie und ich muss den daraus entstandenen Humus im Frühjahr nur noch unterheben. So muss ich viel weniger düngen." Kaffeefilter, Obst- und Gemüseabfälle sowie Eierschalen werden so nutzbar gemacht. Wichtig ist, dass alles ungekocht ist.

Knollen ausgraben

Karina Möllers gräbt jetzt die Knollen ihrer Dahlien aus, weil sie die Kälte nicht vertragen. "Ich lege sie in eine Kiste, Zeitung darüber, und stelle sie auf den Dachboden, weil es da kühl, trocken und dunkel ist. So treiben sie nicht aus", sagt die Fachfrau. Die Zwiebeln der Frühblüher hingegen - Narzissen, Tulpen und Krokusse - sollen jetzt im Herbst gepflanzt werden. "Wichtig ist, sie vor dem ersten Frost in die Erde zu bringen."

Rasen vom Laub befreien

Laub sollte über die Wintermonate nicht auf dem Rasen liegen bleiben. "Durch die Feuchtigkeit darunter können Pilze entstehen", nennt Karina Möllers einen Grund. Entsorgen muss man es aber nicht. "Man kann es zu einem großen Haufen auf einem Beet zusammenkehren und so ist es ein toller Unterschlupf für Käfer, Regenwürmer und Igel." Zum Wohle der Tiere solle ein Garten sowieso nie zu aufgeräumt sein.

Laub zum SchutzLaub ist auch ein toller Schutz für Rosen. Es wird um die Veredelungsstelle gestopft oder, falls die Rose in einem Topf wächst, in einen Jutesack getan und die Pflanze dann hineingestellt. Das sollte man aber erst machen, wenn es nicht mehr warm wird. "Denn sonst treibt die Pflanze noch mal aus und die Triebe gehen dann beim Frost kaputt." Deswegen nimmt sie das Laub nach dem Foto auch schnell wieder weg von ihren Rosen.

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