Grundbesitzabgaben

Stadt Dorsten verschickt jetzt fast 30.000 Bescheide über Grundbesitzabgaben

Diese Post mögen Grundstückbesitzer nicht: Die Stadtverwaltung Dorsten verschickt in den nächsten Tagen etwa 29.500 Bescheide über Grundbesitzabgaben für 2019. Das kann für Ärger sorgen.

Die Bescheide berücksichtigen nach Angaben der Stadtverwaltung Daten, die bis zum 11. Januar bearbeitet werden konnten. Zu später bearbeiteten Änderungen folgt in Kürze eine Nachricht oder ein Änderungsbescheid. "Wer bis zum 15. Februar keine Mitteilung über eine offensichtliche Änderung erhalten hat, möge sich bitte in der Steuerabteilung im Rathaus melden", sagt Stadtsprecher Ludger Böhne.

Unstimmigkeiten können auch unbürokratisch geklärt werden

Wer Einwendungen gegen den Bescheid machen möchte, kann Widerspruch bei der Stadt Dorsten erheben. Die Frist hierfür beträgt einen Monat. Einzelheiten ergeben sich aus der Rechtsbehelfsbelehrung der Bescheide. "In vielen Fällen können Unstimmigkeiten aber ohne formelle Anfechtung unbürokratisch behoben werden", glaubt Böhne. "Wenn das Gefühl besteht, die Abgabenerhebung beruhe auf einem Missverständnis, Rechenfehler, Zahlendreher oder einer anderen offenbaren Unrichtigkeit, sollte mit der Steuerabteilung Kontakt aufgenommen werden."

Direkt nach dem Versand der Bescheide kommt es erfahrungsgemäß zu zahlreichen Anfragen, sodass die Steuerabteilung telefonisch nur schwer erreichbar sein wird. Die Stadtverwaltung bittet daher darum, in den ersten Tagen von telefonischen Rückfragen abzusehen und für Anfragen E-Mail (kommunale-finanzen@dorsten.de) oder Fax (02362 / 66 57 22) zu nutzen.

Antwort kann einige Tage dauern

Es sollten nach Möglichkeit auch persönliche Vorsprachen vermieden werden, weil unter Umständen längere Wartezeiten in Kauf genommen werden müssen. "Die Mitarbeiter sind bemüht, Anfragen möglichst rasch zu beantworten. Trotzdem kann die Antwort einige Tage dauern. Hierfür bittet die Verwaltung um Verständnis", betont der Stadtsprecher.

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