Grundstücksmarktbericht

Dorsten ist im NRW-weiten Vergleich ein bezahlbares Wohnpflaster

Die Preise für Immobilien und Grundstücke in Nordrhein-Westfalen steigen weiter. In Dorsten sind Grundstücke und Häuser im Vergleich zu den Metropolen aber erschwinglich.

Seit Ende 2018 liegen die neuen Preislisten für den Kauf von Häusern, Eigentumswohnungen oder Grundstücken vor. Das Innenministerium des Landes NRW, zuständig für die Aktualisierung der Grundstücksmarktberichte der einzelnen Gemeinden, präsentierte im Dezember 2018 Umsätze und Preise der Teilmärkte. In Dorsten liegen die Preise im Mittelfeld.

Zwischen Ausreißern nach oben wie Köln und Düsseldorf (740 Euro pro Quadratmeter Grund) und ländlichen Gegenden in der Eifel oder Ostwestfalen, wo unbebautes Bauland noch zum Traumpreis erhältlich ist (unter 50 Euro pro Quadratmeter), bewegt Dorsten sich mit einer Mixtur aus städtischen und ländlichen Wohnmöglichkeiten zwischen 150 und 240 Euro pro Quadratmeter Grund und Boden.

Gute Wohnlage setzt sehr gute Verkehrsanbindung voraus

Als gute Wohnlage gilt, wenn "ausreichend Frei- und Grünflächen, ein gepflegtes Straßenbild, sehr gute Verkehrsanbindungen und Einkaufsmöglichkeiten bestehen und ruhige Wohnlagen ein gutes Image" haben. In guten Lagen zahlt man in Dorsten für baureife Grundstücke mit individuellem Wohnungsbau 240 Euro/Quadratmeter, in mittleren Wohnlagen 195 Euro/Quadratmeter und in einfachen Wohnlagen 150 Euro/Quadratmeter für ein freistehendes Ein- oder Zweifamilienhaus.

Bei Doppelhaushälften und Reihenendhäusern gelten folgende Richtwerte: 235 Euro/Quadratmeter in guten Lagen, 205 Euro/Quadratmeter in mittleren Lagen und 155 Euro/Quadratmeter in einfachen Lagen. Reihenmittelhäuser sind in dieser Gruppe die günstigsten Häuser: 230/195/145 Euro (gute, mittlere, einfache Wohnlage) sind die genannten Quadratmeterpreise.

Haus kostet im Schnitt zwichen 194.000 und 365.000 Euro

Für gebrauchte, freistehende Ein- oder Zweifamilienhäuser zahlen Käufer je nach Baujahr und Ausführung durchschnittlich zwischen 194.000 und 365.000 Euro für Häuser zwischen 130 und 170 Quadratmetern Wohnfläche auf Grundstücken zwischen 485 und 652 Quadratmetern. Für Reihenendhäuser werden im Schnitt zwischen 146.000 und 308.000 Euro gefordert, für Reihenmittelhäuser zwischen 178.000 und 210.000 Euro.

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