An der Idastraße

Bald Baustart zu Seniorenwohnanlagen

Dorsten - Nichts regt und bewegt sich seit dem Abriss der Katholischen Familienbildungsstätte (FBS) auf dem Gelände der St.-Bonifatius-Gemeinde an der Idastraße. Doch das soll sich jetzt ändern. Eine gute Nachricht für alle, die in eine Senioren-Wohngemeinschaft ziehen möchten.

In den ersten zwei Februar-Wochen wird der Spatenstich und damit auch gleich der Baustart für die Anlage der Senioren-Wohngemeinschaften erfolgen", verkündet Stefan Rebbert von der Rebbert-Baugruppe aus Rüthen (Investor) auf Anfrage dieser Zeitung. Der Kaufvertrag sei unterschrieben, jetzt seien nur noch einige Punkte final zu klären, erwartet der Investor in Kürze die Baugenehmigung.

Dass der Baubeginn nicht, wie im ursprünglichen Plan vorgesehen, Anfang Mai 2017, sondern erst Anfang Februar 2018 erfolge, sieht Stefan Rebbert bei den Rahmenbedingungen für dieses Projekt als Regelfall: "Schließlich verhandelt man ja nicht nur mit der Gemeinde, sondern auch mit dem Generalvikariat. Und da wird immer noch einiges geändert, bis alles vertraglich festgezurrt ist." Anna Waterkotte von der Zentralrendantur, An der Vehme, sieht es genauso: "Die Verträge haben sich hingezogen. Aber jetzt ist alles durch."

Zwei Komplexe, zwölf WohneinheitenZwei Komplexe mit jeweils zwölf Wohneinheiten werden auf dem Areal der ehemaligen Familienbildungsstätte entstehen (wir berichteten). Generalanbieterin für das neu wachsende Ensemble ist die Katholischen Ordensgemeinschaft der Schwestern der Heiligen Maria Magdalena Postel (Ordenskürzel: SMMP), die die Räumlichkeiten anmietet und als anbieterorientierte Senioren-Wohngemeinschaften betreibt. Das WG-Konzept ist für Menschen geeignet, die Geselligkeit und soziales Leben mögen: "Man lebt dort wie in einer großen Familie", sagt Annette Nordhorn, bei SMMP-Gebietsleiterin für ambulant betreute Wohngemeinschaften.

Während in dem einen Gebäudeteil Einzelappartements eingerichtet sind, deren Bewohner rund um die Uhr von Mitarbeitern des SMMP betreut werden, messen die kleinen Wohnungen im zweiten Gebäudekomplex zwischen 58 und 66 Quadratmeter. Die Senioren als Mieter können pflegerische Leistungen nach individuellem Bedarf in Anspruch nehmen.

Der SMMP ist bereits in Dorsten verortet. Seit anderthalb Jahren betreibt er den Pflegedienst St. Elisabeth, der im ehemaligen Schwesternheim des St.-Elisabeth-Krankenhauses seinen Sitz hat. Der Startschuss für die Vermietungen der Neubauwohnungen in Holsterhausen soll gleichzeitig mit dem Baustart im Februar einhergehen.

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