Ideenfabrik Stadtsfeld

Stadtsfelder empfangen ihre Neubürger auf dem Rossiniplatz

Dorsten - Grillwürstchen und viele Infos gab es am Freitagnachmittag beim Neubürgerempfang im Stadtsfeld. Die Ideenfabrik hatte sich einiges für das gesellige Quartierstreffen einfallen lassen.

Annette und Dietmar Treib fühlen sich im Stadtsfeld rundum wohl. 35 Jahre hatten die Eheleute in Schermbeck gelebt. Vor einem Jahr zogen sie ins Stadtsfeld. Als Neubürger waren sie am Freitagnachmittag mit anderen Zugezogenen auf den Rossiniplatz zum Empfang eingeladen - dabei kommen sie sich gar nicht so "neu" vor: "Die Leute hier sind sehr offen und nett, da ist man schnell mittendrin."

Grüner Treffpunkt mit Spielgeräten

"Neubürger bleibt man hier nicht lange", das weiß auch Bürgermeister Tobias Stockhoff. Er dankte dem aktiven Team der Ideenfabrik um Gerd Jendrzey und Jürgen Welz, das alles daran setzt, das Quartier ein Stück liebens- und lebenswerter zu machen. Der neu gestaltete Rossiniplatz - ein grüner Treffpunkt mit Spielgeräten - ist ein gelungenes Beispiel für das bürgerschaftliche Engagement zur Verbesserung des Wohnumfeldes.

"Die Anwohner pflegen das Grün, sorgen für Hundekotbeutel, mähen und sprengen den Rasen", bedankte sich Jendrzey für die Unterstützung, denn ohne Partner geht es nicht: "Gemeinsam kriegen wir viel gewuppt", sind sich die Aktiven einig.

So hatten sie zum Treffen am Freitag auch Partner eingeladen: Musikschule und Stadtinfo, Jüdisches Museum, Seniorenbeirat und Athletik International stellten ihre Angebote vor. Beim Förderverein der Stadtbibliothek informierte sich Sabrina Kisselbach, die seit Mai im Stadtsfeld wohnt: "Mein Sohn Maximilian liebt Kinderbücher", plant die junge Mutter schon bald einen Besuch dort ein.

Weihnachtsbaum gesucht

Die Ideenfabrik hat noch vieles auf dem Zettel: Umgestaltung einer Brachfläche in eine Streuobstwiese, Erweiterung des Grüngürtels der Generationen, Belebung der Wildblumenwiese mit Bienen sind nur einige Punkte. Ende Oktober werde es eine Veranstaltung für die Grünpaten geben, verkündete Jendrzey. Auch eine Kinderaktion und ein Weihnachtssingen am Rossiniplatz seien noch geplant. "Wäre schön, wenn uns jemand einen rund vier Meter hohen Tannenbaum spenden könnte", wirbt er um baumstarke Unterstützung.

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