Konzert

Bundespolizeiorchester Hannover war zum 18. Mal zu Gast in Dorsten

Diese Veranstaltung hat Tradition. Die Damen des Lions Club Dorsten-Lippe und die Herren des Lions Clubs Dorsten veranstalteten zum 18. Mal ihr Benefizkonzert in der Aula von St. Ursula.

Das Bundespolizeiorchester aus Hannover war wieder ihrer Einladung gefolgt und hatte ein neues, abwechslungsreiches Programm mitgebracht. Unter der Leitung von Matthias Wegele wurden Stücke verschiedener Genres gespielt. So ging es über Klassiker von Johann Strauss über Tschaikowsky zu moderneren Stücken von Mark Knopfler und Tina Turner. Auch die Solistin Shereen Adam aus Braunschweig war mit angereist und legte mit Adeles Stück "Skyfall", welches als damaliger James-Bond-Filmsong zum Welthit wurde, einen stimmgewaltigen Auftritt hin.

230.000 Euro für den guten Zweck

Nicht ohne Stolz berichteten die Veranstalter von dem, was sie für den guten Zweck organisiert haben und es ist ja schon eine stattliche Summe zusammen gekommen. Die Benefizkonzerte mit dem Bundespolizeiorchester, das wie immer ohne Gage spielte, und bewilligten Zuschüssen vom Hilfswerk der Deutschen Lions mit Sitz in Wiesbaden, hätten in den Jahren zusammen rund 230.000 Euro eingebracht, so Präsident Dr. Oliver Moritz. Besonderen Wert lege man auf transparente Finanzen. Die Einnahmen würden komplett gespendet und eingesetzt, erklärte der Vize Präsident Thomas Andras. Mit dem Erlös aus diesem Jahr soll im Hallenbad-Wulfen das Projekt "Unsere Kita lernt schwimmen" unterstützt werden.

Als Dauergast in der St.-Ursula-Aula wurden durch die Lions für das diesjährige Konzert Bühnenpodeste angeschafft, die in der Aula verbleiben und zukünftig auch für schulische Veranstaltungen genutzt werden können.

Die jüngeren Künstler sind zum Großteil Tarifkräfte

Und die "Polizisten"? Ja, die kommen immer wieder gerne nach Dorsten. Hier gebe es tolle Leute und eine gute Verpflegung. Da sei ein "Einsatz" wie noch am Mittwoch in Wolfsburg, wo das Orchester die Nationalhymnen vor dem Freundschaftsspiel "Deutschland-Serbien" spielte, reines Pflichtprogramm, so ein Sprecher des Bundespolizeiorchesters. Den klassischen Polizeidienst verrichtet heute keiner der Orchestermitglieder mehr. Mittlerweile stammen nur noch wenige Musiker aus den eigenen Reihen. Der Großteil der jüngeren Künstler seien heute Tarifkräfte, die eine instrumentale Ausbildung hätten und nur noch optisch den Bundespolizisten glichen

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