Konzert in Dorsten

Bosse beschert 300 Auserwählten die "Schönste Zeit" bei Radio-Konzert

Nur 300 Glückliche konnten Tickets für den deutschen Pop-Songwriter Bosse ergattern. Es war der perfekte Abend, um in der Dorstener Traumfängergalerie den Alltag zu vergessen und zu tanzen.

Beim WDR2-Radiokonzert gastierte der deutsche Songpoet Axel Bosse in der historischen Gemäuern der Dorstener Zechenanlage Fürst Leopold. Vor auserwähltem Publikum - die 300 Eintrittskarten wurden ausschließlich über WDR2 verlost - präsentierte er Songs aus seinen sechs bisher erschienen Alben und gab einen Einblick in seinen neuen, Mitte Oktober erscheinenden Longplayer "Alles ist jetzt". Jeder Song wurde gefeiert.

Mit dabei viele sich immer wieder ins positive wendende Songs wie "So oder So", die vom Publikum dutzendfach gewünschte Umarmung in Songform "Dein Hurra" und die Ohrwurm-Hymne "Schönste Zeit".

Song für zukünftiges Brautpaar

Eine Akustikversion mit Streichern von "Dein Hurra" gab es ganz speziell für Inga und Benjamin. Benjamin hatte Inga zu diesem Song einen Heiratsantrag gemacht. Axel Bosse stieg von der Bühne, ging zum zukünftigen Brautpaar und sang ihren Song. "Ein fantastischer, unvergesslicher Moment", so Inga und Benjamin.

Ein Star mitten im Publikum - das kam an. Axel Bosse hatte die 300 auf seiner Seite. "Er hat jeden im Raum abgeholt", so Mary Punknin aus Dinslaken. "Ein mega-geiles Konzert und ein sehr authentischer Mann." Ihre Freundin Lena van Limbeck ergänzte: "Ich kannte bisher nur den Song "Schönste Zeit" von Bosse. Aber in Zukunft werde ich mehr Bosse hören."

Emotional und kumpelhaft zugleich

Das Konzert im kleinen Rahmen sorgte für hochemotionale Momente vor der Bühne. Es wurde mit Tränen in den Augen und einem Lächeln auf den Lippen ausgelassen getanzt. Das Rezept - sehr persönliche, kritische Texte und dicker Rocksound - ging auf. Das Publikum erkannte sich in den Songs wieder. Lieder über die Liebe, das Scheitern, das Aufstehen, das Weitermachen. Emotionale Texte kombiniert mit tanzbarer Musik - aber immer weit entfernt vom deutschen Jammerrock und von klebrigem Zuckerguss. Zwischen den Songs plauderte Axel Bosse kumpelig aus seinem Leben.

"Wir haben den ganzen Abend getanzt", sagt Birgit Klapheck aus Haltern. "Und die Traumfängergalerie ist eine coole Kulisse, die ich bisher nicht kannte. Ich werde nun öfter hierher kommen." Ein für Dorsten angenehmer Nebeneffekt des Konzertes: Viele Konzertbesucher von auswärts lernten die Traumfängergalerie und Gastronomie auf Fürst Leopold erstmals kennen und schätzen. Man darf sicher sein, sie demnächst hier öfter zu sehen. Und vielleicht werden sie die melodischen, lyrischen Lieder des Konzertes mit Axel Bosse vor sich hinsummen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Nach kreativem Protest gegen AfD-Veranstaltung in Herten: Stephan Brandner verhöhnt Demonstranten
Nach kreativem Protest gegen AfD-Veranstaltung in Herten: Stephan Brandner verhöhnt Demonstranten
Auf in die fünfte Jahreszeit: Endlich werden die  Recklinghäuser Narren wieder regiert  
Auf in die fünfte Jahreszeit: Endlich werden die  Recklinghäuser Narren wieder regiert  
Autofahrer erfasst Marler Schülerin (10) und flüchtet
Autofahrer erfasst Marler Schülerin (10) und flüchtet
Karnevals-Geheimnis gelüftet: Das ist das neue Stadtprinzenpaar in Herten
Karnevals-Geheimnis gelüftet: Das ist das neue Stadtprinzenpaar in Herten
A43-Ausbau: Meilenstein im Kreuz Recklinghausen – A2 wieder dreispurig
A43-Ausbau: Meilenstein im Kreuz Recklinghausen – A2 wieder dreispurig

Kommentare