Lichterkette geplant

Dorsten setzt ein Lichterzeichen für Menschenwürde und Toleranz

Ein leuchtendes Zeichen für Menschenwürde und Toleranz sollen die Menschen im Dorsten setzen. Dann ist quer durch die Innenstadt eine Lichterkette geplant. Die Idee hatte nicht die Stadt.

Altbürgermeister und Lichterfest-Organisator Lambert Lütkenhorst und Bürgermeister Tobias Stockhoff rufen alle Dorstener auf, sich an einer Lichterkette am Lichterfest (11. November) zu beteiligen. "Wir haben mitten aus der Bürgerschaft, von Petra Weiß, diese tolle Idee erhalten. Für uns als DIA (Dorstener Interessengemeinschaft Altstadt) war sofort klar, dass wir diese Anregung gerne aufgreifen", so der Altbürgermeister, der mit Heike Hein nach dem Tod von Stephan Reken seit 2016 die Organisation des Lichterfestes übernommen hat.

Das Lichterfest würdigt seit vielen Jahren das Ehrenamt in Dorsten. Rund 100 Vereine, Gruppe und Initiativen werden am 11. November, einem Sonntag, zwischen 12 und 19 Uhr sich und ihre Aktivitäten vorstellen. Die Veranstaltung findet zum 13. Mal statt.

"Wir machen keine Lichterkette gegen etwas, sondern für etwas"

Auch bei Bürgermeister Tobias Stockhoff und den fünf Ratsfraktionen rannte Petra Weiß mit ihrer Idee sofort offene Türen ein. "Wir stehen hinter diesem Ansatz: Wir Dorstener machen keine Lichterkette gegen etwas. Wir stehen stattdessen für positive Werte wie Menschenwürde, Demokratie, Respekt, Toleranz, Freiheit, Ehrenamt und Engagement ein", betonte Tobias Stockhoff am Samstag in einer Pressemitteilung. "Wir wollen in Dorsten die guten Werte des menschlichen Zusammenlebens teilen und ein starkes Zeichen der Stadtgesellschaft setzen."

Teelichter und Aufkleber werden vorbereitet

Aus diesem Grund ist geplant, dass die Lichterkette den Martinszug (Ankunft auf dem Marktplatz gegen 18 Uhr) durch die Dorstener Innenstadt am Lichterfest begleitet. "Wir werden von Seiten der DIA gemeinsam mit der Stadt Dorsten Becher mit Teelichtern und Aufklebern vorbereiten", so Lambert Lütkenhorst. Auf den Aufklebern wird u. a. zu lesen sein: "Wir Dorstener stehen für: Menschenwürde, Demokratie, Respekt, Toleranz, Freiheit, Ehrenamt und Engagement."

Ausdrücklich eingeladen sind zu dieser Lichterkette auch Vereine, Verbände und Gruppen - auch gerne im einheitlichen Trikot oder beispielsweise in der Feuerwehr- oder Schützenuniform. "Denn all diese Vereine sind wichtige Teile unserer Dorstener Bürgergesellschaft", so Stockhoff.

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