Tag nach dem Sturm

Nach Friederike kehrt in Dorsten langsam Ruhe ein

Dorsten - Ein "ereignisreicher Tag": So hat die Dorstener Feuerwehr den Sturm-Tag am Donnerstag zusammengefasst. Nach den vielen Einsätzen durch Friederike kehrte am Freitag nur langsam Ruhe ein. Mehr los war noch in den Versicherungsbüros der Stadt.

Die sprichwörtliche "Ruhe nach dem Sturm" hatte sich am Freitag bei der Feuerwehr noch nicht so ganz eingestellt. Rund zehn Einsätze fuhr die Feuerwehr bis zum Nachmittag am Tag nach dem Sturm, wie die Pressestelle auf Anfrage mitteilte.

Viele Anfragen an Versicherungen

Noch etwas mehr los war da sicherlich in den Versicherungsbüros der Stadt. "Wir haben heute auf jeden Fall viel zu tun", sagte beispielsweise Klaus Bückemeier von der Allianz in Dorsten. 40 bis 50 Fälle, die mit Frederike zu tun hatten, lagen dort am Freitag auf dem Tisch.

Denn Schäden gab es eine Menge in der Stadt. Auch auf öffentlichen Flächen. Der Waldfriedhof Schultenfeld in Wulfen blieb so zum Beispiel auch Freitag gesperrt.

Für die anderen zwei am Donnerstag gesperrten Friedhöfe gab es hingegen am Freitag Entwarnung: Der Waldfriedhof Tüshausweg und der Friedhof an der Plaggenbahn waren am Freitag geräumt worden, wie die Stadt mitteilte. Noch bis zum 28. Januar bleibt auch der Barloer Busch für Spaziergänger gesperrt.

Aber auch viele Privatleute hatten Schäden zu beklagen. Bei denen bedankte sich die Feuerwehr in einer Pressemitteilung: "Wir bedanken uns bei vielen Bürgern, die trotz ihrer persönlichen Betroffenheit geduldig bis zum Eintreffen unserer Einheiten gewartet haben."

Und den Dank gaben die Dorstener zurück. Gerade in den sozialen Netzwerken bedankten sich viele herzlich für den Einsatz der Wehrmänner.

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