Nordwestbahn

Nordwestbahn verlängert Angebot für Schienenersatzverkehr

Die Nordwestbahn stellt die Geduld ihrer Fahrgäste über lange Durststrecken auf eine harte Probe. Es gibt Erleichterungen, aber für viele Routen bleibt alles beim Alten.

In den Netzen "Niers-Rhein-Emscher" (NRE) und "Emscher-Münsterland" (EM) fährt die Nordwestbahn zurzeit ein Schienenersatzkonzept mit Bussen. Betroffen sind die Linien RB 31 (Der Niederrheiner), RB 36 (Ruhrortbahn), RB 44 (Der Dorstener) und RB 45 (Der Coesfelder) in jeweils unterschiedlichen Umfängen.

Ab 1. Mai wird auf der Linie RB 31 von montags bis freitags wieder der reguläre Fahrplan gelten. Im Anschluss an geplante Bauarbeiten der DB Netz AG vom 30. Mai bis 3. Juni fahren die Züge dann auch am Wochenende auf der Linie wieder nach dem regulären Fahrplan.

Auf den Linien RB 36, RB 44 und RB 45 wird das bestehende Ersatzkonzept fortgesetzt. Die Regionalexpress-Linien RE 10 (Niers-Express) und RE 14 (Der Borkener) sind von diesen Maßnahmen nicht betroffen und fahren weiter nach dem regulären Fahrplan.

Das Ersatzkonzept dient laut Auskunft der NWB dazu, den Fahrgästen trotz eines Unterbestands an Triebfahrzeugführern planbare Fahrzeiten zu bieten.

"Die intensiven Bemühungen, neue Triebfahrzeugführer zu gewinnen, zeigen Wirkung", so heißt es in der Pressemitteilung der NWB. Etabliert hätten sich die Ausbildungskurse für Quereinsteiger.

Hier kooperiert die Nordwestbahn mit der Transdev-Bildung und den Niederrheinischen Verkehrsbetrieben (NIAG). Nach der erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung seien aus diesen Kursen bereits neue Mitarbeiter zur Nordwestbahn in die Netze Niers-Rhein-Emscher und Emscher Münsterland gestoßen.

Weitere Zugführer werden gerade ausgebildet

"Aus weiteren zurzeit laufenden Kursen werden im Sommer weitere Triebfahrzeugführer das Team der Nordwestbahn verstärken. Auch für den Herbst sind schon neue Kurse geplant, für die die Nordwestbahn chon jetzt viele vielversprechende Bewerbungen erhält", heißt es weiter in der Mitteilung.

"Wir bedauern sehr, dass wir noch nicht die Leistungen des Verkehrsvertrages im vollen Umfang erfüllen können", erklärt Dr. Rolf Erfurt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Nordwestbahn.

"Die Entscheidung, das Ersatzkonzept, wenn auch in reduzierter Form, fortzusetzen, ist uns nicht leicht gefallen. So ist es uns aber möglich, unseren Fahrgästen ein verlässlicher Mobilitätspartner zu sein. Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich auf allen Linien zum Normalbetrieb zurückzukehren."

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