Tag der offenen Tür

Dorstener Werkstatt stellt ihre Mitarbeiter und Arbeit vor

Wulfen - Die Werkstatt der Diakonie an der Thüringer Straße 24 lädt für Samstag (1.9.) zum Tag der offenen Tür ein. In der Werkstatt arbeiten Menschen mit Handicaps - oft auch nur als Zwischenstation.

"Wir laden alle recht herzlich ein, sich einmal selbst ein Bild zu machen", sagt Klaus Brauckhoff von der Diakonie. "Bei Rundgängen durch unseren Betrieb geht es ganz nah an die Arbeitsplätze. Die Mitarbeiter freuen sich schon auf diesen Tag. Sie stellen gerne ihre Arbeit den Besuchern vor. Selbstverständlich gibt es dazu ein buntes Programm mit Musik und vielen Ständen. Kreativprodukte können gekauft werden. Die Schalke-Hüpfburg ist da und das Torwandschießen locken besonders die kleinen Besucher. Leckeres Essen und Getränke gibt es natürlich auch. Eine wunderbare Gelegenheit für ein entspanntes Familienprogramm."

Oft nur eine Zwischenstation

Michael Wiesel ist zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit in der Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen. Er betont, dass die Werkstatt oftmals auch nur eine Zwischenstation für die Beschäftigten ist. "Wir versuchen, die Mitarbeiter in den ersten Arbeitsmarkt einzugliedern, was auch schon sehr oft gelungen ist.

Dabei achten wir darauf, jeden nach seinen persönlichen Möglichkeiten zu fördern", sagt Michael Wiesel.

Das ist die Dorstener Werkstatt

Die Dorstener Werkstatt gehört zum Verbund der Recklinghäuser Werkstätten.

Dort arbeiten etwa 1900 Menschen mit Behinderung an elf Standorten im Kreis Recklinghausen. In der Dorstener Werkstatt arbeiten etwa 300 Menschen mit Behinderungen. Produziert wird ausschließlich für Auftraggeber aus der Industrie und dem Zuliefersektor. Die Rehabilitationsleistung sowie die gesamte Produktion sind zertifiziert. Die Aufgabe der Werkstatt ist es, Menschen Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen.

Kompetenzzentrum für berufliche Bildung

Die Werkstatt ist auch das Kompetenzzentrum für berufliche Bildung. Menschen mit Behinderung werden bei ihrer individuellen Berufswegeplanung unterstützt. Sie finden, wenn sie es wünschen, einen ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten angepassten Arbeitsplatz in der Werkstatt oder in einem Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes.

Um dieses Ziel zu erreichen, bietet die Diakonie unterstützende Dienste - Fachdienst Berufliche Integration und Integrationsfachdienst - an. Ziel ist es in jedem Fall, dass Menschen mit Behinderung selbstverständlich am Leben in der Gesellschaft teilnehmen. Dass bedeutet eben auch, ausüben einer beruflichen Tätigkeit.

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