Osterfeuer

74 Osterfeuer lodern dieses Jahr in Dorsten

An 74 Stellen im Stadtgebiet lodern am Wochenende wieder die Osterfeuer. Für die Feuerwehr kann es rund ums Osterwochenende schon mal stressig werden.

Osterfeuer sind ein beliebter Brauch in Dorsten. An Karsamstag und Ostersonntag lodern im Stadtgebiet insgesamt 74 dieser Brauchstumsfeuer. Das sind fast dreimal so viele wie beispielsweise in Dortmund (25).

Jedes Feuer musste bis zum vergangenen Montag beim Ordnungsamt der Stadt angemeldet werden. Die Liste mit allen Osterfeuern, den entsprechenden Standorten und Abbrennzeiten stellt die Behörde dann der Feuerwehr zur Verfügung, damit die im Notfall schnell vor Ort sein kann. Denn überall präsent sein, können die Feuerwehrleute bei dieser Anzahl an Osterfeuern nicht.

Am Osterwochenende häufen sich die Fehlalarme

"Wir fahren normal aus dem Einsatzdienst heraus", sagt Dirk Heppner, stellvertretender Pressesprecher der Dorstener Feuerwehr. Rund ums Osterwochenende häufen sich die Einsätze in der Regel. "Wenn jemand anruft und sagt, es gibt eine Rauchentwicklung, fahren wir natürlich sofort raus", so Heppner. Gerade zu Ostern gebe es aber immer wieder vermehrt Fehlalarme.

Es kommt auch schon mal vor, dass Osterfeuer mutwillig zu früh angesteckt werden. "Deswegen schichten die meisten Veranstalter auch erst am letzten Tag auf", sagt Heppner. Auch könne es passieren, dass die Feuerwehr nachts noch einmal ausrücken muss, weil Osterfeuer nicht komplett erloschen sind.

Diese Regeln gelten beim Abbrennen

Wie in jedem Jahr gelten einige Regeln für das Abbrennen von Osterfeuern: Verbrannt werden dürfen nur unbehandelte pflanzliche Abfälle wie Baumreste, Schnittholz oder Kleinholz. Das Brennmaterial muss weitgehend trocken und frei von Verpackungen sein. Zum Entzünden sind lediglich Papier, Stroh, Reisig oder Ähnliches zu benutzen. Weht starker Wind, ist das Feuer sofort zu löschen.

Gelöscht werden darf nur mit Wasser, Feuerlöscher oder vergleichbaren Löschmitteln. Ist das Osterfeuer vorbei, sind Verbrennungsrückstände sofort in den Boden einzuarbeiten oder mit Erde abzudecken.

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