Outdoor-Sportpark

Der Outdoor-Sportpark an der Fürst-Leopold-Allee ist eröffnet

Fit werden an der frischen Luft - dafür gibt es in Dorsten jetzt noch eine Möglichkeit mehr und eine Ausrede weniger. Der Outdoor-Sportpark wurde am Freitag eröffnet.

"Da ist er" - die Schüler des Paul-Spiegel-Berufskollegs zeigten stolz mit dem Finger auf das Ergebnis ihrer Planungen und wiesen alle vorbeifahrenden Autofahrer auf die orangefarbenen Sportgeräte an der Fürst-Leopold-Allee hin. "Als wir die anderen Projekte gesehen haben, haben wir nie gedacht, dass wir gewinnen", blickt Schülerin Christine Büchner auf Juni 2017 zurück, als klar war: Die angehenden Freizeitsportleiter des Kollegs haben 50.000 Euro beim Wettbewerb "Förderturm der Ideen" der RAG-Stiftung gewonnen.

"Und dass diese Idee dann auch umgesetzt wird und wir so viel Unterstützung bekommen, ist super", freut sich Christine Büchner. Auch Mitschülerin Sophie Schwerthöffer ist nach wie vor begeistert von der Idee. "Für Kinder, Jugendliche und Ältere ist das eine super Sache. Sie können Sport machen und müssen sich nicht gleich in einem Fitness-Studio anmelden." Sie selbst trainiere zwar in einem, "aber im Sommer werde ich sicher hier sein und mit Freunden gemeinsam Sport machen".

Outdoor-Sportpark für die aktive Mittagspause nutzen

Nicht nur die Jugendlichen werden den Outdoor-Sportpark nutzen, ist sich Bürgermeister Tobias Stockhoff sicher. "Ich hab jetzt schon von Unternehmen gehört, die sich hier ansiedeln, dass sie den Sportpark für eine aktive Mittagspause nutzen wollen", sagte der Bürgermeister bei der offiziellen Eröffnung am Freitag.

Dieser Sportpark sei eine "grandiose Idee, weil er auf wunderbare Art und Weise die Vergangenheit aufgreift, aber auch einen Brückenschlag in die Zukunft macht". Außerdem zeige das Projekt, was geschaffen werden kann, wenn alle an einem Strang ziehen. "Und nicht gesagt wird: ?Man müsste mal', sondern ?Wir machen das gemeinsam'." Schüler, Lehrer, RAG-Stiftung, städtische Auszubildende, die Verwaltung und das Planungsbüro Kemper, das sich mit seiner Auszubildenden Anja Sundermann ehrenamtlich in die Planung eingebracht hat, hätten vorbildlich zusammengearbeitet.

Bennet Kemper vom Planungsbüro war sichtlich zufrieden: "Es ist ein schönes Projekt, und wenn das in der eigenen Stadt umgesetzt wird, lohnt es sich, das zu unterstützen." Jugendliche mit auf den Weg zu nehmen, damit sie die Zukunft gestalten, sei ganz wichtig, betonte Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Mitglied des Vorstandes der RAG-Stiftung. "Wenn man sie lässt, dann engagieren sie sich gerne."

Deswegen habe die RAG-Stiftung das Projekt "Förderturm der Ideen" für 2018/2019 noch einmal aufgelegt. Auch dieses Mal sind wieder Schüler der weiterführenden Schulen im Ruhrgebiet, im Saarland und Ibbenbüren aufgerufen, Ideen für ihre Heimat zu entwickeln und einzureichen. "Lassen Sie sich was einfallen", rief Bärbel Bergerhoff-Wodopia die jungen Dorstener auf.

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