Projekt

Soziokulturelles Zentrum "Das Leo" wurde zum kleinen Restaurant

Als Mikroprojekt aus dem Modellprogramm "Jugend stärken im Quartier" wurde das Soziokulturelle Zentrum "Das Leo" bereits zum zweiten Mal für einen Abend zum Restaurant.

In diesem Projekt organisierten Jugendliche vom Einkauf über die Kalkulation der Kosten bis zum Kochen, Eindecken der Tische und Service alles selbst. Das Projekt "Das kleines Leo Lokal 2.0" sollte die Jugendlichen im Stadtteil stärken und ihnen gleichzeitig eine Perspektive bieten. Die Jugendlichen bekamen hier die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten im Gastronomiebereich auszuloten, Sozialkompetenz zu stärken und Erfahrungen in einem potentiellen Arbeitsfeld zu erwerben.

Begleitung durch einen Profi

Gemeinsam mit einem Koch mit pädagogischer Ausbildung sowie einem Sozialarbeiter entwickelten die Teilnehmer des Projekts das Konzept, um nach einwöchiger Vorbereitung aus dem Leo für einen Abend ein Restaurant zu machen. Sie lernten dabei beispielsweise, die Kosten zu kalkulieren und beim Einkaufen auf das Budget zu achten. Sie bekamen eine Arbeits- und Hygieneschulung, lernten neue Lebensmittel kennen und diese zu verarbeiten.

Höhepunkt der Projektwoche war die Bewirtung von rund 40 geladenen Gästen mit einem köstlichen Drei-Gänge-Menü. Die Jugendlichen mussten den Abend genau planen und koordinieren, Rollen und Aufgaben verteilen, kochen, Tische Eindecken, servieren - und am Ende natürlich auch aufzuräumen. Die Jugendlichen lernten dabei, Verantwortung für ihren Bereich und zugleich für das Team zu übernehmen.

Zum Abschluss wurden die Teilnahmezertifikate übergeben

Den feierlichen Abschluss bildete die Übergabe der Teilnahmezertifikate sowie der von der Stadt gesponserten Atlantis-Gutscheine für die Teilnehmer durch die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Briefs. Die Jugendsozialarbeit der Stadt Dorsten hat den Auftrag, individuelle Unterstützungsangebote zur Überwindung der sozialen Benachteiligungen junger Menschen zu leisten. Die Jugendlichen sollen aktiviert und gestärkt werden, sodass ihnen eine altersgemäße soziale Integration gelingt, sie schulische Herausforderungen meistern und berufliche Ziele verwirklichen können.

Mit diesem Modellprogramm des Europäischen Sozialfonds (ESF) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit (BMUB) werden junge Menschen unterstützt.

Zur Zielgruppe des Programms gehören insbesondere:

Der Förderbeginn ist für den Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis einschließlich dem 31. Dezember 2018 festgesetzt. Die maximale Zuschusshöhe für die Förderung beträgt 50 Prozent der Kosten und bis zu 150.000 Euro in einem Jahr. Zusätzlich können sogenannte "Mikroprojekte" beantragt werden. Die ESF-Zuwendung kann sich dadurch bis zu 200.000 Euro erhöhen.

Bei der Konzeption und der Auswahl der Mikroprojekte sollen die Interessen der Jugendlichen und der Mehrwert für das Quartier im Fokus stehen. Die Jugendlichen sollen aktiviert und in die Planung und Umsetzung mit einbezogen werden. Mikroprojekte sollen begleitet und die fachliche Anleitung sichergestellt werden. Die Mikroprojekte sollen folgende Kriterien erfüllen:

In Absprache mit den Kooperationspartnern ist geplant, jedes Jahr mindestens ein Mikroprojekt pro Fördergebiet umzusetzen. Die Akteure im Quartier können dazu Ideen und Bedarfe für Mikroprojekte melden.

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