Reihe Brückenschlag

Fußballer des FC Rot Weiß Dorsten haben Film zum Thema Toleranz gedreht

"Fußball führt zusammen." Niko Doliwa, Spieler beim FC Rot-Weiß Dorsten, brachte es auf den Punkt. Anlässlich des "Brückenschlags" trafen sich Fußballer der B-Jugend für ein Filmprojekt.

Mit Straßenfußball an verschiedene Orten in Dorsten wollte die B-Jugend, bei der auch viele Fußballer anderer Nationalitäten spielen, ein Zeichen setzen für Toleranz, Vielfalt und Gemeinsamkeit.

Jugendliche filmten mit dem Handy

Diese Aktion wurde mit dem Handy gefilmt. Die Ergebnisse sind in den nächsten Tagen auf Facebook und YouTube zu sehen. "Jeder gehört dazu, niemand wird ausgeschlossen", so Mitspieler Alexander Nowak. "Wir kommen gut miteinander klar, die Nationalität spielt keine Rolle", ergänzt Niko Doliwa. "Wir haben beim FC RW Dorsten integrierte Mannschaften", so Trainer Oliver Reuter. "Fußball und Toleranz gehören zusammen. Mit dieser Aktion möchten wir den Bürgern zeigen, dass Dorsten eine tolerante Stadt ist, in der andere Nationalitäten eine Bereicherung und willkommen sind."

Jugendleiter betreuten das Projekt

Betreut wurde das Projekt von den Jugendarbeitern Uli Kremser und Frank Handke. Auch die Museumspädagogin des Jüdischen Museums Westfalen, Antje Thul, wirkte mit. Sie sagt: "Wir kamen auf diese Aktion, weil besonders in Fußballvereinen Vielfalt und Toleranz gelebt werden."

In zwei Gruppen zu je sechs Spielern zog die B-Jugend los. An Orten wie Maria Lindenhof, dem Vorplatz der Mercaden, dem Schulhof des Petrinums und am Jüdischen Museum wurde den ganzen Samstag gespielt und gefilmt. Frank Handke ist begeistert vom Engagement der B-Jugend: "Ich musste als Filmverantwortlicher kaum Regieanweisungen geben. Die Spieler waren mit Begeisterung bei der Sache und haben sich selbst Szenen überlegt und diese filmisch umgesetzt."

Passanten reagierten durchweg positiv

Auch die Resonanz der Passanten, die das Geschehen beobachteten, war durchweg positiv. Fast durchweg. Natürlich fehlte auch die eine ältere Dame nicht, die sich durch das Fußballspielen in der Stadt gestört fühlte und schimpfte. Aber das muss wohl so sein, denn Dorsten ist, wie gesagt, eine vielfältige Stadt.

Hier das Ergebnis:

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