Stadtstrand

Stadtstrand-Veranstalter spenden je 2200 Euro an fünf gemeinnützige Organisationen

Dorsten - Gewinn haben die Veranstalter des Stadtstrands nicht gemacht. Profitiert haben dennoch viele von dem Event, das es in dieser Form im nächsten Jahr allerdings nicht geben wird.

Der Stadtstrand war gerade so richtig in Schwung gekommen, da schied die deutsche Nationalmannschaft auch schon sang- und klanglos in der Vorrunde der Fußball-Weltmeisterschaft aus. Das hatten sich die Veranstalter des Stadtstrands natürlich ganz anders vorgestellt. Mit viel Einsatz und Improvisation stellten sie dennoch ein Programm zusammen, das beim Publikum super ankam.

"Teilweise haben wir Veranstaltungen am Montag angekündigt und am Freitag schon durchgeführt", sagte Luca Schlotmann von der Praxisklinik Dr. Schlotmann, die das Event zusammen mit anderen Dorstener Unternehmern auf die Beine gestellt hatte. Vor allem die Partys und Konzerte seien mit bis zu 700 Gästen fast immer ausverkauft gewesen. "Da mussten wir größtenteils Einlasssperren verhängen. Das hat vorher auch kaum einer geglaubt."

"Es war kein profitables Geschäft für uns"

Gerechnet hat die Veranstaltung sich nicht. "Es war für uns kein profitables Geschäft", sagte Schlotmann. Mit fairen Eintritts- und Getränkepreisen habe man allen einen schönen Ort zum Feiern und Verweilen bieten wollen.

Die im Vorfeld zugesicherten Spenden in Höhe von mindestens 10.000 Euro an fünf gemeinnützige Dorstener Organisationen sind aber gewährleistet. Mit einer Spenden-Gala war noch versucht worden, die Summe zu erhöhen. Bei der Gala kamen rund 400 Euro zusammen, die Schlotmann auf 1000 Euro aufstockte. Die Dorstener Tafel, das Mutter-Kind-Haus, die Mr. Trucker Kinderhilfe sowie das Tierheim und der Ruderverein erhalten nun jeweils 2200 Euro.

Events für EM 2020 und WM 2022 sind anvisiert

"Das war ein ausgezeichnetes Event für Dorsten", sagte Norbert Holz von der Mr. Trucker Kinderhilfe. "Es wurde ein tolles Ambiente geboten und der Zuspruch war trotz der Pleite der Fußballer groß."

Trotz des Erfolgs wird es den Stadtstrand in dieser Form im nächsten Jahr nicht geben. "Ohne den konkreten Bezug zum Fußball ist es leider nicht möglich, eine Genehmigung über einen so langen Zeitraum zu bekommen", sagte Schlotmann. Es bestehe Aussicht auf die Europameisterschaft 2020 und die Winter-WM in Qatar zwei Jahre später. "Das ist alles noch nicht konkret, aber anvisiert", so Schlotmann.

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