Unterwegs mit den Sternsängern

Heilige Könige zogen für guten Zweck durch Dorsten

Dorsten - Weltlweit waren am Dreikönigstag Sterninger unterwegs - auch in Dorten. Wir haben eine Gruppe aus Altendorf auf ihrem Weg von Haus zu Haus begleitet.

"Lass uns gehen, mir ist kalt", meint Caspar. "Ja, beim Laufen wird uns warm", antwortet Melchior. Balthasar schließt sich ihnen an und die drei Könige ziehen los. Nicht aus dem Morgenland, sondern aus Altendorf.

Am Samstag entsandte die Heilig-Kreuz-Kirche ihre Sternsinger. 42 Kinder machten mit - aufgeteilt in 14 Gruppen. Immer dabei auch das "Gefolge", die Betreuer.

Freundlicher Empfang für Sternsinger

Mika Barczik (11) als Melchior, Julian Duchna (10) als Caspar und Nils Schulte-Kellinghaus (11) als Balthasar waren eine der 14 Gruppen. Ihr Gebiet war direkt an der Heilig-Kreuz-Kirche. Gleich an der ersten Tür, an der sie klingelten, wurden sie freundlich empfangen. Sie sangen gemeinsam ihr Lied, stellten sich einzeln vor. Der Herr an der Tür spendete Applaus und 20 Euro für die Spendendose. "Jeder gibt, was er kann", erklärt Mika Barczik alias Melchior. "Die meisten so etwa fünf Euro."

Spenden für guten Zweck"20 Euro sind schon eine großzügige Spende", weiß Bernd Dreckmann, einer der beiden Betreuer. Schon seit zehn Jahren ist er bei den Sternsingern in Altendorf dabei - sechs Jahre als Sternsinger und vier Jahre als Betreuer. "Wir Altendorfer sind mit der Kirche sehr verbunden. Es macht Spaß, bei den Sternsingern mitzumachen, weil sich die Menschen hier freuen, wenn wir bei ihnen klingeln."

Der Spaß geht mit von Tür zu Tür

Die zweite Tür. Hedwig Nolde öffnet, ihr Ehemann Paul kommt hinzu. Auch hier ein Lächeln für die Sternsinger, Applaus für ihr Lied und eine Spende. In diesem Jahr sammeln die Sternsinger für Kinder in Indien. "Wir spenden gerne für den guten Zweck", sagt Paul Nolde.

"Es macht mir Spaß, als Sternsinger mitzumachen", sagt Nils Schulte-Kellinghaus. "Ich kann mit meinen Freunden rumlaufen und sammle dabei Geld für einen guten Zweck." In den Vorjahren sammelten die Altendorfer Sternsinger rund 4000 Euro. Gegen halb eins gab es am Samstag eine Mittagspause im Pfarrheim. Die Sternsinger konnten sich bei einer Suppe aufwärmen. Danach ging es weiter von Tür zu Tür - mit Stern, Gesang, Segen und Spendendose.

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