Winternothilfe Rupea

Transsilvania-Verein verteilte drei Tonnen Lebensmittelspenden in Rupea

Viele Dorstener haben auch in diesem Jahr wieder für die Winternothilfe in Rupea gespendet. Die Pakete wurden vor Ort in den rumänischen Familien verteilt und ließen Kinderaugen leuchten.

Die Mitglieder des Transsilvania-Vereins scheuen keine langen Wege: Und so machten sich Ingrid Schönweitz, Ingeborg Herzfeld und Lambert Lütkenhorst zum Abschluss dieses Jahres wieder auf den Weg ins rumänische Rupea, um die Spenden ihrer Winter-Nothilfe vor Ort zu verteilen.

Zuvor hatten sie in den Dorstener Kirchengemeinden St. Bonifatius/St. Antonius, St. Nikolaus, Heilig Kreuz und Martin Luther Lebensmittel gesammelt. "Mehr als drei Tonnen sind dabei zusammengekommen", dankt Vereinsvorsitzender Lambert Lütkenhorst für die großzügigen Spenden, die die Not der armen Bevölkerung lindert. Denn in Rumänien können die Winter sehr kalt und hart für die Menschen dort werden.

Auch Weihnachtspakete der Kindergärten aus Ahaus landeten in dem großen Transporter. Mit tatkräftiger Hilfe der Mitarbeiterinnen Lucica, Marianne und Corinna des Nowera-Partnervereins vor Ort wurden die Lebensmittel sortiert und in familiengerechte Mengen verpackt, berichtet Horst Schönweitz. Ein Teil der Lebensmittel sei von den Vereinsmitgliedern unmittelbar an die bedürftigsten Familien, vorrangig mit Kindern, verteilt worden. "Alle Kirchengemeinden in Rupea/Reps hatten Listen mit den bedürftigsten Familien erstellt, sodass wir mit ihrer Hilfe eine ökumenische Hilfsaktion in die Wege leiten durften", erklären die "Transsilvanier" und machten sich an die Arbeit.

Karl Hellwig, der vor Ort die Geschäfte für Nowero in Rupea regelt, konnte vom Transsilvania-Verein aus dessen Spendenaufruf außerdem eine stattliche Summe entgegennehmen, die ebenfalls den hilfsbedürftigen Menschen zugutekommt. Die Weihnachtspakete aus Ahaus wurden unter tätiger Mithilfe des Nikolaus an die Kindergärten verteilt.

"Ein Highlight war auch in diesem Jahr wieder das Adventskonzert der Gymnasialschule in Reps/Rupea. Die Kinder wurden anschließend von unseren Vereinsmitgliedern für die stimmungsvolle Darbietung mit einem süßen weihnachtlichen Gruß aus Dorsten belohnt", berichten die Mitgereisten.

Vereinsvorsitzender Lambert Lütkenhorst führte weiterhin Gespräche mit der Partnerschule in Rupea/Reps zu der vom Verein eingerichteten Ausbildungswerkstatt im Holzbereich, die von großer Bedeutung für die jungen Menschen in der Region ist. Denn dadurch verbessert sich die Zukunftschancen der jungen Leute in ihrem eigenen Land erheblich. "In drei Kursen sind zurzeit 54 Schüler und Schülerinnen in Ausbildung", sagt Lambert Lütkenhorst, "wir wollen im kommenden Jahr versuchen, einen zusätzlichen Schreiner einzustellen, der den Ausbilder der Schule in der Praxis unterstützen soll. Und wir möchten auch die EDV-Ausbildung entsprechend ergänzen."

Die Vereinsmitglieder von Transsilvania bedanken sich herzlich bei allen Spendern und Förderern der rumänischen Hilfsprojekte und sagen auch im Namen der rumänischen Freunde ein herzliches "Multumesc".

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