LEG Wohnen

Stadt Dorsten appelliert an die LEG, die Barkenberger Mieter zu informieren

Die Absicht der LEG, ihren Wohnungsbestand in Wulfen-Barkenberg zu verkaufen, hat die Stadtverwaltung zu einem Appell an den LEG-Vorstand veranlasst.

In der Stellungnahme der Stadt wird die LEG gebeten, die Mieter über den geplanten Verkauf zu informieren. Eine Arbeitsgruppe der Verwaltung begleite die weitere Entwicklung. Außerdem bittet Bürgermeister Tobias Stockhoff die Landesregierung, "sich im Geiste der Sozialcharta zu engagieren".

Stockhoff lädt die LEG-Mieter in seiner Bürgermeister-vor-Ort-Sprechstunde am 31. Mai (Freitag) ab 15 Uhr in den Bürgertreff, Barkenberger Allee 8, ein. Wer an diesem Tag keine Zeit hat, kann mit Stockhof am 27. Mai (Montag) ab 16 Uhr im Pfarrheim St. Laurentius, Am Pastorat 1, sprechen. Der Umwelt- und Planungsausschuss wird sich in seiner Sitzung am 4. Juni (17 Uhr, Jüdisches Museum, Julius-Ambrunn-Straße) mit dem beabsichtigten Wohnungsverkauf der LEG beschäftigen.

Unternehmen hat besondere Verantwortung für Barkenberg

Auch wenn die LEG vor zehn Jahren privatisiert wurde, sieht der Bürgermeister das Unternehmen "in einer besonderen Verantwortung für Barkenberg". "Die "Neue Stadt Wulfen" entstand als politisch gewolltes Projekt des Landes NRW. Nach der Übernahme der Neuen Heimat durch die mehrheitlich landeseigene LEG im Jahr 1987 war das Land NRW somit bis zur Privatisierung der LEG im Jahre 2008 sozusagen "Mitgesellschafter" dieses Wohnungsbestandes. "Wir haben erlebt, dass die LEG sich dem auch nach der Privatisierung verpflichtet fühlte. Umso mehr teilen wir nun die Sorge viele Bewohner, dass ein privater Käufer diese besonderen Hintergründe der Entstehung der Siedlung aus dem Blick verlieren könnte", so der Bürgermeister.

In dem Appell an die LEG weist der Bürgermeister darauf hin, "was der Stadt Dorsten bei einem Verkauf der Immobilien wichtig ist". Da die Verwaltungsspitze früh über die Verkaufsabsichten informiert worden sei, "konnten bereits zahlreiche Überlegungen angestellt werden, die gegenüber der LEG auch teilweise schon vertreten wurden". Vier Punkte nennt die Stadtverwaltung:

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