Wolfsriss

LANUV bestätigt Wolfsnachweis in Dorsten

Das tote Schaf, das am 2. November auf der Weide der Familie Pannenbäcker an der Bestener Straße lag, ist von einem Wolf gerissen worden. Das steht nun fest.

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt den Wolfsnachweis. "Die Individualisierung des Wolfes ist beim Senckenberg Institut in Bearbeitung", schreibt das Landesamt in einer Pressemitteilung.

"Fünf Hühner, die am 30. November in Wesel gefunden worden waren, hatte dagegen ein Hund tot gebissen, wie die genetische Analyse von Speichelresten ergab."

Die betroffenen Tierhalter seien über die aktuellen Ergebnisse informiert worden. Bei Schäden, die nachweislich vom Wolf verursacht wurden, könnten Tierhalter über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere sowie angefallene Tierarztkosten erhalten. Die aktuelle "Förderrichtlinie Wolf" ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist.

Die Halter von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck, zu dem Dorsten gehört, können Förderanträge zum Herdenschutz über die Förderrichtlinien Wolf des Umweltministeriums stellen, teilt das LANUV mit.

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