Zweite Ausbildungsmesse

Die BAM kommt mit neuen Knüllern

Dorsten. - Bei der zweiten Ausbildungsmesse für Jugendliche in der Dorstener Volkshochschule am 23. Juni ist einiges neu - und besser.

Die Premiere im vergangenen Jahr war ein Erfolg. Da sind sich Organisatoren und Schirmherr, Aussteller und Besucher ziemlich einig: Und so verwundert es nicht, dass die "BAM", die Berufsactionmesse des gemeinnützigen Vereins myjob-dorsten, am 23. Juni (Samstag) eine Neuauflage erfährt.

Rund 60 Aussteller mit mehr als 100 Berufsfeldern informierten im letzten Jahr Schüler ab der achten Klasse. So viele werden es auch in diesem Jahr sein - "mindestens", sagt Mit-Organisatorin Ulla Busch. Bis 16. Februar können sich lokale Firmen noch exklusiv anmelden, dann wird die Tür auch für Unternehmen aus der Nachbarschaft geöffnet. "Anfragen haben wir schon einige."

Platz genug gibt es in der Volkshochschule, versichern Carsten Feldhoff und Schirmherr Tobias Stockhoff. Der Bürgermeister unterstreicht, dass die Messe "eine Riesenchance" ist für Firmen und angehende Praktikanten oder Auszubildende, in Kontakt zu kommen. Wie wichtig das ist, weiß der Verwaltungschef aus Erfahrung. "Wir haben im letzten Jahr erstmals eine Azubistelle in der Gärtnerei nicht besetzen können."

Mehr als 1.000 Schüler kamen

Vieles war gut im letzten Jahr, vor allem die Resonanz der mehr als 1000 Schüler und deren Eltern, die sich laut Stockhoff "in angenehmer Art zurückgehalten haben". Einiges kann und wird besser werden, verspricht Ulla Busch. So läuft die Messe "nur noch" von 10 bis 14 und nicht bis 16 Uhr. Auch wird die Orientierung für die Besucher einfacher. Dabei hilft auch eine Messezeitung, die die Dorstener Zeitung Wochen vor der BAM produzieren und in den Schulen verteilen wird.

Und schließlich soll darauf geachtet werden, dass auch im Außenbereich alle Aussteller gut zu finden sind. Denn auch dort soll es am 23. Juni richtig "Action" geben. Es sei denn, die Schüler schauen bei den städtischen Baumkletterern vorbei. Die hängen schon mal ziemlich schlapp im Geäst ab - als mahnendes Beispiel für alle Rathaus-Mitarbeiter. Das jedenfalls hat der Bürgermeister im letzten Jahr einigen verdutzten Schülern erklärt - aber den Scherz dann doch ganz schnell aufgelöst.

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