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Schutzmasken sind ab Dienstag im Dorstener Rathaus Pflicht.

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Dorsten ordnet Maskenpflicht an, eine andere Stadt  geht noch weiter - das sagen die Bürger

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Ab nächster Woche besteht in den Verwaltungsgebäuden, den Kitas und auf dem Wertstoffhof in Dorsten Maskenpflicht. Unterdessen folgt eine andere Stadt dem Beispiel - und geht sogar noch weiter. User sind in der Mehrheit dafür.

  • Maskenpflicht in Verwaltungsgebäuden in Dorsten sorgt auch im Netz für Diskussionen
  • Besucher können Mund-Nasen-Masken am Eingang erwerben
  • Regelung gilt auch für den Wertstoffhof und die Kitas in der Stadt

Update, Dienstag, 21.2., 7.10 Uhr: In unserer Umfrage, an der bereits mehr als 1000 User teilgenommen haben, ist die deutliche Mehrheit für eine Schutzmaskenpflicht auch in anderen Städten im Kreis Recklinghausen. Rund zwei Drittel der Teilnehmer befürworten dies.

Update, Montag, 20.4., 15.19 Uhr: Die Stadt Münster hat ihre Pläne zur Einführung einer Maskenpflicht in der kommenden Woche nun konkretisiert. Demnach soll die Pflicht zum Tragen eines Mund-/Nasen-Schutzes in öffentlichen Bereichen der Verwaltungsgebäude gelten. Aber darüber hinaus auch in Geschäften, auf Märkten sowie im Öffentlichen Nahverkehr

Wer ohne Maske mit dem Bus fahren oder in einen Laden gehen möchte, könne daraus verwiesen werden, erklärte eine Stadtsprecherin nach Angaben der Deutschen Presse Agentur (dpa). "Es darf aber auch ein Schal oder ein Tuch vor dem Mund sein", sagte die Sprecherin weiter. Auch solle es zunächst keine Bußgelder bei Nichtbeachtung der Anordnung geben. 

Update, Montag, 20.4., 13.42 Uhr: Auf unserer Facebook-Seite hat die Frage nach einer Maskenpflicht nach Dorstener Vorbild im gesamten Kreis Recklinghausen eine rege Diskussion ausgelöst. Jetzt möchten wir gerne von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wissen: Was denken Sie über das Thema? Machen Sie mit bei unserer Umfrage:

Maskenpflicht: Stadt Münster nimmt sich an Dorsten ein Beispiel

Unterdessen nimmt sich auch die Stadt Münster ein Beispiel an dem kleineren Vorreiter im nördlichen Ruhrgebiet. Denn wie Dorsten wird es auch hier eine Maskenpflicht geben - allerdings erst ab kommender Woche. Ab Montag, 27. April, soll in der münsterländischen Metropole diese Pflicht zum Tragen eines Mund-/Nasenschutzes allerdings sogar in der gesamten Öffentlichkeit - und nicht allein nur in Verwaltungsgebäuden oder anderen städtischen Einrichtungen - gelten. Dies melden die Westfälischen Nachrichten. Grund dafür seien wohl die Öffnungen im Einzelhandel, die für eine Belebung der Innenstadt sorgen. Die Stadt Münster will Bürger und Medien an diesem Montagnachmittag über die konkreten Pläne informieren.

Maskenpflicht in Dorsten: Kontroverse Diskussion bei Facebook

Update, Sonntag, 19.4., 15.25 Uhr: Die Masken- bzw. Schutzmaskenpflicht in Dorsten ist auch Thema bei den Menschen im Kreis Recklinghausen. Auf unserer Facebook-Seite wird jedenfalls ordentlich diskutiert. Zahlreiche User finden die Vorschrift richtig, andere finden sie übertrieben oder machen darauf aufmerksam, dass der Schutz aus ihrer Sicht nicht viel bringe.

Aber auch ein Blick auf und in Richtung anderer Länder ist dabei, wie zum Beispiel Schweden oder China. Genauso finden sich in den Kommentaren auch persönliche Befindlichkeiten, da man solche Masken im Gesicht nicht vertrage. 

Update, Sonntag, 19.4., 13.10 Uhr: Auch in den Kitas der Stadt Dorsten wird es in der kommenden Woche eine Maskenpflicht geben. Das bestätigt die Stadtverwaltung. In diesen Einrichtungen soll die Anweisung allerdings erst ab Donnerstag, 23. April, gelten. Außerdem sind die Kinder dort im Gegensatz zu den erwachsenen Personen von der Maskenpflicht befreit.

Bürgermeister Tobias Stockhoff über den Vorstoß der Stadt: „Trotz der schrittweisen Lockerungen bleibt der Gesundheitsschutz das oberste Ziel. Uns muss klar sein, dass die Corona-Krise noch nicht beendet ist. Daher gilt weiterhin, gemeinsam alles dafür tun, mögliche Infektionsketten zu durchbrechen. Und dafür ist der Mund-Nasen-Schutz ein geeignetes Mittel.“

Maskenpflicht in Dorsten: Rund 1200 städtische Mitarbeiter betroffen

Unsere bisherige Berichterstattung: Die rund 1200 Mitarbeiter der Stadtverwaltung Dorsten dürfen ab Dienstag (21. April) die öffentlichen Verwaltungsgebäude bis auf Weiteres nur noch mit einer Mund-Nasen-Maske betreten. Diese Anordnung der Stadt gilt auch für Besucher der Gebäude, etwa des Rathauses, sowie für den Bereich des Wertstoffhofes der Stadt. Falls die Besucher keine Maske haben, gibt es folgendes Angebot: Bürgerinnen und Bürger können eine medizinische Einwegmaske (OP-Maske) zum Preis von 1 Euro pro Stück am Eingang der Verwaltungsgebäude erwerben.

Recklinghausen: Schutzmasken für die Tafel | cityInfo.TV

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Alle Informationen rund um das Thema Coronavirus im Kreis Recklinghausen gibt es in unserem Newsblog.

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