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Feuerwehr

Feuerwehreinsatz

Waldstück in Flammen - war es Brandstiftung?

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Ein Waldbrand rief am frühen Freitagmorgen die Dorstener Feuerwehr auf den Plan. Im Waldstück zwischen der L 608 und dem Kaisersweg stand der Forst auf einer Fläche von über 300 Quadratmetern in Flammen.

  • Erneut musste die Feuerwehr ausrücken, um zu löschen
  • Auch in der Haard herrscht Waldbrandgefahr
  • Beim Wetter bleibt es wie bisher: trocken und schön

Mit einem Wasser-Schaum-Gemisch konnten die Feuerwehrleute das Feuer unter Kontrolle bringen und mit massivem Wassereinsatz schließlich ganz löschen. Da sich die Brandstelle abseits von Wegen befindet, schließt die Feuerwehr Brandstiftung nicht aus.

Da werden schnell Erinnerungen an den Großbrand in Herten Anfang März wach. Dort standen am 1.3.2020 mehrere Lagerhallen der Hagebau Logistik in Flammen. Die Feuerwehr war mit rund 180 Einsatzkräften aus dem gesamten Kreisgebiet vor Ort.

Es kommt immer wieder zu Bränden

Auch in anderen Teilen Deutschlands kam es zuletzt immer wieder zu Bränden, bei denen die Feuerwehr auf den Plan gerufen wurde. Denn: Nicht nur auf den Feldern staubt es zurzeit gewaltig. In der Haard sieht es ganz ähnlich aus, wenn Forstamtsleiter Kersten Blaschczok mit seinem Geländewagen die Waldwege beackert. „Vergangenen Samstag hat es geregnet, am Sonntagmorgen um 5 Uhr war davon nichts mehr zu sehen“, sagt der Förster vom Regionalverband Ruhr (RVR).

Wetter im Kreis Recklinghausen bleibt schön

Und wie es mit dem Wetter in den kommenden Tagen aus? Alles bleibt beim Alten beim Wetter: Auch zum Start ins Wochenende erwartet uns strahlender Sonnenschein den ganzen Tag über von einem fast wolkenlosen Himmel. Die Höchsttemperaturen erreichen 22 Grad Celsius, der Wind weht schwach aus nördlicher Richtung. Die Natur würde sich angesichts der extremen Trockenheit der letzten Wochen allerdings über einen richtigen Regenschauer zurzeit freuen.

Nach wie vor besteht in den Wäldern der Haard und der Hohen Mark Waldbrandgefahr. Der Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes steht weiter auf Stufe drei („mittlere Gefahr“) von insgesamt fünf Stufen.

Die Feuerwachtürme in den heimischen Wäldern sind bereits regelmäßig besetzt. u Von März bis Ende Oktober ist das Rauchen im Wald verboten. Grillen und offenes Feuer sind ganzjährig untersagt.

 

Etwa 500 Feuerwehrleute kämpften  gegen die Flammen im deutsch-niederländischen Grenzgebiet. Insgesamt ist eine Fläche von rund 170 Hektar betroffen gewesen. Der Waldbrand im deutsch-niederländischen Grenzgebiet ist nach mehreren Tagen gelöscht. "Es gibt keine offenen Feuer mehr und die Einsatzkräfte im Gelände konnten auch keine Glutnester im Boden mehr aufspüren", sagte Kreisbrandmeister Rainer Höckels laut einer Mitteilung des Kreises Viersen vom frühen Freitagabend. 

Insgesamt seien seit Montag mehr als 1600 Feuerwehrleute in dem Grenzgebiet an dem Einsatz beteiligt gewesen. In der Nacht zu Samstag sollten Brandwachen das Wald- und Heidegebiet bei der Gemeinde Niederkrüchten kontrollieren. Auch in Belgien brannte es immer wieder.

Im Kampf gegen die Brände in der radioaktiv belasteten Sperrzone rund um das Atomkraftwerk Tschernobyl unterstützen nun auch Nationalgarde und Armee die Einsatzkräfte der ukrainischen Feuerwehr. Bereits seit mehr als zwei Wochen wüten in dem Gebiet im Norden der Ukraine die Flammen.

Und auch an den schlimmen Brand in einer Kinderindoorspielanlage in Recklinghausen können sich sicher viele noch erinnern.


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