Be Fit-Fitnessstudio

Community diskutiert über Rassismus-Vorwurf

DORSTEN - Ein sehr gemischtes Echo hat die Berichterstattung über die Zurückweisung zweier türkischstämmiger Dorstener im Fitness-Studio Be Fit auf Facebook ausgelöst.

Die Betreiber des Studios haben trotz wiederholter Anrufe am Mittwoch und Donnerstag auch am Freitag keine Stellungnahme zum Sachverhalt abgegeben.

Auf Facebook kommentiert Leser Hans Neuhaus wie folgt: „Jeder private Unternehmer darf sich seine Klientel frei auswählen – wie das bei der übrigen Kundschaft ankommt, sei dahingestellt. Gleich mit dem Argument des Rassismus‘ zu kommen finde ich unseriös.“

"Chef der Kette selbst Ausländer"

Mareike Arnoys bezeichnet Be Fit indes als „Super Studio, das ausländische Mitarbeiter beschäftigt und türkischstämmige Mitglieder hat“. Außerdem sei „der Chef der Kette selbst Ausländer“.

Daniel Pfeipfer erwähnt, dass „ein deutscher Kollege auch schon nach Hause geschickt wurde“.

Sachlichkeit angemahnt

Jörg Schaper mahnt in der zum Teil sehr emotional geführten Debatte auf Facebook „Sachlichkeit“ an und sagt: „Das Ziel eines Unternehmens ist eine gewinnorientierte Ausrichtung. Falls die Unternehmensführung die Erfahrung gemacht hat, dass bestimmte Personengruppen eher dazu führen, dass das Mainstream-Publikum wegbleibt, welches jedoch im Fokus des Unternehmens steht, ist diese Vorgehensweise durchaus legitim und zielorientiert. Leider wird man in Deutschland immer schnell als fremdenfeindlich und rassistisch vorverurteilt.“

Rubriklistenbild: © Foto: dpa

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