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Till und Joos treffen sich bei schönem Wetter gerne auf dem Spielplatz Emmerichsweg: Er hat ein Klettergerüst, einen großen Sandspielplatz und eine schnelle Rutsche.

Bedarfsplan noch nicht fertig

Sorge um Spielplatz am Emmerichsweg

Hardt - Birgit Röhling sorgt sich: Die Hardterin fürchtet, dass der Spielplatz am Emmerichsweg direkt am Wesel-Datteln-Kanal Bauland weichen soll. Von den 135 Spielplätzen müssen einige aufgegeben werden. Welche davon ist noch völlig offen.

"Es wird kein Spielplatz aufgegeben, wenn nicht in einer gut erreichbaren Entfernung ein anderer Spielplatz ist", teilte Bürgermeister Tobias Stockhoff Birgit Röhling auf Anfrage mit.

Auf unsere Anfrage sagte der stellvertretende Stadtpressesprecher Ludger Böhne am Dienstag: "Die Stadt ist dabei, ein Planungsbüro zu beauftragen, das alle Spielplätze und Spielpunkte im Stadtgebiet erfasst und kategorisiert. Es soll aber auch Vorschläge machen, welche Plätze entbehrlich sind." Der Spielflächenbedarfsplan werde dann der Politik vorlegt. "Sie entscheidet, welche der 135 Spielplätze oder Spielpunkte in der Stadt aufgegeben beziehungsweise saniert werden sollen."

"Immer was los"

Birgit Röhling fürchtet, dass der Spielplatz am Emmerichsweg für entbehrlich gehalten werden könnte: "Hier ist immer was los. Mütter treffen sich nachmittags, die Kinder aus der Siedlung kommen ebenfalls hierher." Dass die Stadt darüber nachdenken muss, die Zahl der Spielplätze einzuschränken, hat die Gemeindeprüfungsanstalt der Stadt Dorsten in ihrer klammen Haushaltssituation aufgegeben. Im Gegenzug können die verbliebenen Spielplätze aufgemöbelt werden, wie der Bürgermeister Birgit Röhling versichert hat.

Gleichbehandlung

Dabei sollen alle Stadtteile gleich behandelt werden: "Für jedes Quartier soll es ein maßgeschneidertes Angebot geben, das auch die Zahl der Kinder in der Siedlung und die demografische Entwicklung berücksichtigt." Ob der Spielplatz am Emmerichsweg erhalten werden kann, ist offen. Gerüchteweise heißt es auf der Hardt, das Gelände (es ist im Besitz der Stadttochter Windor) sei bereits verkauft und solle Bauland werden. "Das Grundstück ist nicht verkauft, eine Entscheidung nicht gefallen", widerspricht Tobias Stockhoff anderslautenden Hinweisen.

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