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Ornithologe Michael Jöbges legte den Jungstörchen in Hervest (Foto) und Rhade die Ringe an.

In Hervest und Rhade

So heißen die sechs Dorstener Storchenbabys

Dorsten - Sechs auf einen Streich! Im Hervester Bruch und in Rhade haben sechs Jungstörche die obligatorischen Ringe bekommen. Hier gibt es Fotos von den Babys, die schon bald flügge werden. Und wir verraten, wie sie heißen.

Dutzende Schaulustige waren am Freitagabend in das Natürschutzgebiet Hervester Bruch gekommen, um aus der Ferne Teil eins der Doppelberingung zu erleben. Ornithologe Michael Jöbges legte drei Jungstörchen die Ringe an.

Zum zwölften Mal wurden in Hervest die Jungstörche gekennzeichnet. Zwar brüteten Werner und Luise, wie die Elterntiere einst genannt wurden, dort zum 13. Mal, doch der Start 2005 missglückte. Die Jungstörche starben damals wegen der nasskalten Witterung.

Dieses Jahr begann die Brut früh, sodass bereits Mitte April drei Küken geschlüpft sind. Es sind die Jungstörche Nummer 20 bis 22 in Hervest. "Sie machen einen aktiven und gesunden Eindruck. Die Altvögel hatten wegen der günstigen Witterung bislang keine Probleme, die Brut zu versorgen", berichtete Niels Ribbrock von der Biologischen Station in Lembeck.

Mit einem Hubsteiger ging es nach oben und dann auch alles ganz schnell. Routiniert legte Michael Jöbges die Ringe oberhalb des Kniegelenks an. Die Hervester Jungstörche tragen nun die Ringnummern DEW7T320 bis 322.

So heißen die Hervester Jungstörche

Nach guter Tradition verkündete der Heimatverein Dorf Hervest anschließend die Namen der Jungstörche: Eva, Horst und Bernd. Namensgeber sind Eva Schulte Tendrich vom Heimatverein Dorf Hervest, Horst Papenfuß vom NABU und Bernd von Bülow als Gründungsmitglied der Biologischen Station Lembeck. Storchenpate Horst Papenfuß war merklich stolz. "Das Naturschutzgebiet mit dem Storchennest ist so etwas wie mein Lebenswerk. Der Hervester Bruch ist noch viel besser geworden, als ich es mir in den Anfängen vorgestellt habe.",

Danach ging es für Niels Ribbrock und Michael Jöbges weiter nach Rhade. Am Nest in den Rhader Wiesen warteten zwar weit weniger Menschen, aber auch hier spielte das Wetter mit. Wie in den Vorjahren handelte es sich bei den Elternvögeln um einem unberingten mänlichen Storch und ein Weibchen, das 2010 in Lübbecke groß geworden ist.

So heißen die Rhader Jungstörche

Auch in Rhade tummeln sich in diesem Jahr drei Jungstörche im Nest. Sie sind seit Beginn der Bruten im Jahr 2011 Nachwuchs Nr. 13, 14 und 15. Mit dabei war auch wieder Heinz Kayser vom Rhader Heimatverein. "In diesem Jahr haben wir uns für die Jungstörche die Namen Christian, Simone und Regina einfallen lassen", berichtete er. "Taufpaten sind das Ehepaar Simone und Christian Risthaus vom Vorstand des Heimatvereins und Regina Sichmann als Pressewartin des Vereins."

Der Rhader Storchennachwuchs bekam die Ringnummern DEW7T323 bis 325.

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