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Der erste Dorstener Dog-Day war mit seinen vielen Attraktionen ein voller Erfolg.

Auf dem Zechengelände

Mehr als 1000 Besucher kamen zur Dog-Day-Premiere

Hervest - Verkaufsstände, Aktionen, Vorträge rund um den Hund: Das Konzept des ersten Dorstener Dog-Days auf dem ehemaligen Zechengelände kam bei Frauchen und Herrchen bestens an.

Für den neunjährigen Jan Drozda hatte der „Dog-Day“ am Sonntag gleich zwei Höhepunkte zu bieten: Die Schoko-Crepes, „die waren echt lecker“. Und das Hunde-Wettrennen: Denn das hatte Bomba, der Hund von Familie Drozda, souverän für sich entscheiden können.

Zweimal "bombig"

In 4,8 Sekunden absolvierte der Miniatur-Bullterrier die 50-Meter-Strecke auf dem Gelände des Creativ-Quartiers Fürst Leopold, da wäre selbst Sprintstar Usain Bolt kaum mitgenommen. Und dass „Bomba“ beim Dog-Model-Wettbewerb auch als schönster Hund auf dem Siegerpodest landete, machte seinen bombigen Tag komplett.

„Mehr als 1000 Leute waren hier“, schätzte Organisatorin Iris Koczwara, Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins „Graues Gold“, für dessen tiertherapeutische Arbeit die Erlöse bestimmt waren. Sie hat einen Termin im Juni 2018 für die Zweitauflage bereits geblockt. Und die Besucher führten Hunde aller Rassen mit, vom Irischen Wolfshund (geschätztes Stockmaß: 80 Zentimeter) bis hin zu den beiden winzigen Prager Rattlern namens „Lilly“ und „Toffy“ – und auch die Vierbeiner schienen die Kommunikation zu genießen. „Mein Hund Bubbles ist hellauf begeistert“, erzählt Besucher Tobias Feller. Denn normalerweise komme der sieben Monate alte Australian Shepherd nicht mit so vielen Hunden zusammen.

Könnte Bubbles sprechen, hätte er erzählen können, wie interessiert er das Angebot an den Ständen findet. Da gab es bei den Dorstener Fachgeschäften „Barf by Mara“ und „Muckels Laden“ artgerechte Ernährung wie Kalbsohren oder Rinderpansen. „Hier sind viele interessierte Hundehalter unterwegs“, freuten sich Werner und Gaby Knigge über die Marktatmosphäre auf dem Fürst-Leopold-Platz.

Osteopathische Techniken

Während die Dorstener Physiotherapeutin Irmhild Kopleck-Rodenstein in einem Bühnen-Vortrag darüber aufklärte, dass auch bei Hunden osteopathische Techniken erfolgreich angewendet werden können, stellten Sarah Drescher und Markus Lopian von der Bottroper Firma „Rockbar“ ihre handgefertigten Produkte vor: Futterbars mit dem Namen und dem Pfotenabdruck der vierbeinigen Lieblinge. „Und die Leckerchenbeutel stellt eine Behindertenwerkstatt der Diakonie Bottrop für uns her.“

Selbst entworfene Hunde-Halstücher gab es am Stand des „Welheimer Hundelädchens“. Inhaberin Marina Scharnowski verkaufte aber auch Artikel für den guten Zweck, für den Verein „Glück für alle Pfoten“, der Geld benötigt für den Wiederaufbau eines abgebrannten Tierheims in Bulgarien. Vor dem Feuer gerettet wurde Hündin Cleo, die jetzt in Deutschland ein liebes Zuhause sucht. Cleo war persönlich beim „Dog-Day“ dabei und eroberte die Herzen – und das, auch ohne zur schnellsten und schönsten Hundedame des Tages gekürt worden zu sein.

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