Beim Sprung von der Brücke ins kühle Nass kann man zudem leicht Gegenstände übersehen, welche im Wasser, gerade im Bereich von Brücken treiben. Hierdurch können tödliche Verletzungen entstehen.
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Beim Sprung von der Brücke ins kühle Nass kann man zudem leicht Gegenstände übersehen, welche im Wasser, gerade im Bereich von Brücken treiben. Hierdurch können tödliche Verletzungen entstehen.

Bußgeldverfahren

Jugendliche springen von Brücke in Kanal und sorgen damit für Zugverspätungen

Am Wochenende sind Jugendliche von einer Eisenbahnbrücke in den Wesel-Datteln-Kanal gesprungen. Der Bahnverkehr wurde dadurch beeinträchtigt.

Zwei Mal mussten Einsatzkräfte der Bundespolizei am vergangenen Wochenende ausrücken um "Kanalspringer" von ihrem lebensgefährlichen Vorhaben abzuhalten.

Bereits am Freitag (26. Juli) gegen 16 Uhr, wurde die Bundespolizei durch die Bahn über mehrere Brückenspringer im Bereich einer Kanal Brücke der Bahnstrecke Gelsenkirchen-Bismarck (Wasserstraße in Dorsten) in Richtung Dorsten informiert. Der Bahnverkehr konnte in diesem Bereich das Brückenbauwerk nur in Schrittgeschwindigkeit durchfahren.

Polizei weist auf Lebensgefahr hin

Einsatzkräfte konnten noch auf der Brücke einen 14-jährigen Dorstener festnehmen und ihn über die Lebensgefahr aufklären, in die er begeben hatte. Anschließend wurden auch die Erziehungsberechtigten informiert. Zudem wurde ein Bußgeldverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts im Gleisbereich gegen den 14-Jährigen eingeleitet.

Am Samstag (27. Juli) verschafften sich dann erneut Jugendliche Abkühlung im Bereich der Eisenbahnbrücke in Dorsten. Daraufhin wurde der Bahnverkehr in dem Bereich eingestellt. Einsatzkräfte der Bundespolizei suchten die Örtlichkeit nach Personen ab. Bei Eintreffen der Beamten konnte jedoch niemand mehr festgestellt werden.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei daraufhin, dass der Aufenthalt auf Eisenbahnbrücken nicht nur verboten, sondern auch lebensgefährlich ist. 

Darüber hinaus wird beim unbefugten Aufenthalt im Gleisbereich ein Bußgeld von 25 Euro bis 900 Euro fällig.

Wenn in Gelsenkirchen-Scholven Ende August die TÜV-Überprüfung der BP-Raffinerie beginnt, können Geruchs- und Geräuschbelästigungen nicht ausgeschlossen werden.

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