Mit dem ersten Spatenstich gaben (v. l.) Markus Honekamp vom zuständigen Tiefbauunternehmen Heitkamp und Hülscher, Bürgermeister Tobias Stockhoff, Stadtbaurat Holger Lohse, Windor-Geschäftsführer Günter Aleff und Windor-Projektleiter Jürgen Bendisch den Startschuss zum zweiten Abschnitt des Neubaugebiets Bückelsberg.thünte
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Mit dem ersten Spatenstich gaben (v. l.) Markus Honekamp vom zuständigen Tiefbauunternehmen Heitkamp und Hülscher, Bürgermeister Tobias Stockhoff, Stadtbaurat Holger Lohse, Windor-Geschäftsführer Günter Aleff und Windor-Projektleiter Jürgen Bendisch den Startschuss zum zweiten Abschnitt des Neubaugebiets Bückelsberg.thünte

Neubaugebiet in Wulfen

Bückelsberg: Startschuss für den zweiten Bauabschnitt

WULFEN - Wo jetzt noch ein großes freies Feld ist, sollen bald Ein- und Zweifamilienhäuser stehen. Der zweite Abschnitt des Neubaugebiets Bückelsberg in Alt-Wulfen wurde in dieser Woche mit dem offiziellen ersten Spatenstich in Angriff genommen. Jetzt können die Erschließungsarbeiten beginnen.

Das heißt, dass Strom-, Gas-, Wasser- und Telefonleitungen gelegt und die Grundstücke an die Kanalisation angeschlossen werden. In einem städtebaulichen Vertrag mit der Stadt Dorsten wurde festgelegt, dass die Wirtschaftsförderung Dorsten (Windor) diese Arbeiten übernimmt. Bürgermeister Tobias Stockhoff betonte, dass es hierfür einen ganz normalen Wettbewerb gegeben habe, den die Wirtschaftsförderung gewonnen habe. "Mitte Juli werden die Arbeiten voraussichtlich so weit fortgeschritten sein, dass Baugenehmigungen erteilt werden können", schätzte Windor-Projektleiter Jürgen Bendisch.

1,3 Millionen Euro für Erschließung investiert

28.000 Quadratmeter umfasst der zweite Abschnitt des Neubaugebiets. Zwischen der Odenwaldstraße und der Straße Auf der Brey entstehen 40 Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser. 28 davon hat Windor von der Entwicklungsgesellschaft Wulfen (EW) übernommen und ist nun für die Vermarktung zuständig. "Innerhalb von acht Werktagen waren sie vermarktet", berichtete Bendisch. Die Flächen werden ohne Architekten- oder Bauträgerbindung veräußert und sind zwischen 450 und 660 Quadratmetern groß. Die restlichen zwölf Grundstücke werden von Privatpersonen vermarktet und sind noch frei. "Wir stimmen uns mit den privaten Eigentümern ab und leiten, wenn gewünscht, unsere Bewerber an sie weiter", sagte Bendisch.

1,3 Millionen Euro investieren Windor und die privaten Grundstückseigentümer in die Erschließung. Windor-Geschäftsführer Günter Aleff schätzte, dass mit den Häusern, die hier gebaut werden, zwischen 12 und 15 Millionen Euro investiert werden. Er hofft, dass ein großer Teil davon in der regionalen Wirtschaft landet.

Keine weiteren Baugebiete in Wulfen geplant

Obwohl der Bedarf an bebaubaren Grundstücken in Wulfen groß sei, seien weitere Baugebiete nicht mehr geplant, sagte Stadtbaurat Holger Lohse. "Wir werden nicht mehr in die freie Fläche wachsen, sondern mit Innenverdichtung arbeiten." Welche Flächen dafür in Frage kommen, wollte er noch nicht öffentlich machen. Im Flächennutzungsplan seien jedoch schon Reserven ausgewiesen. Stockhoff fügte hinzu, dass der Dorstener Norden "gut bedient wurde in den letzten zwei Jahren". Als nächstes werden nach seinen Angaben Flächen in Deuten an der Birkenallee und in Rhade am Sportplatz in Angriff genommen.

Die neuen Straßen, die im zweiten Abschnitt des Wulfener Baugebiets entstehen, werden zum Beispiel Schwarzwaldweg und Harzstraße heißen. Die Benennung nach deutschen Mittelgebirgen hat in Wulfen Tradition. Die Straßen in der Umgebung heißen zum Beispiel Taunusweg, Spessartstraße und Eifelweg.

Erster Abschnitt hat 38 Grundstücke

Der Spatenstich zum ersten Abschnitt des Baugebiets erfolgte im März 2013. Seitdem sind dort auf 38 Grundstücken Einzel- und Doppelhäuser für 45 Familien entstanden. Schon damals war die Nachfrage sehr hoch und die Grundstücke waren innerhalb kürzester Zeit vermarktet. Zum letzten Mal wurden 1998 Grundstücke in Wulfen erschlossen.

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