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Die Suche nach der Tatwaffe blieb zunächst erfolglos.

Motiv ist noch unklar

Messerattacke - Opfer schwebt noch in Lebensgefahr

HARDT - Die Hintergründe der Messerattacke, bei der vor einer Woche eine 17-jährige Dorstenerin schwer verletzt wurde, sind noch unklar. "Der Festgenommene hat bislang kein Geständnis abgelegt"“, bestätigte Staatsanwältin Julia Schweers-Nassif auf Anfrage.

„Hinsichtlich der Motivlage dauern die Ermittlungen noch an.“ Gegen den 20-jährigen Dorstener war am Tag nach dem abendlichen Angriff auf dem Schulhof der Pestalozzischule Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen worden.

Die 17-Jährige war lebensgefährlich verletzt worden. „Sie befindet sich weiterhin im Krankenhaus. Ihr geht es den Umständen entsprechend“, sagte die Staatsanwältin. „Lebensgefahr kann bislang weiterhin bislang nicht vollständig ausgeschlossen werden.“

Opfer und Täter kannten sich

Fest steht, dass sich das Opfer und der junge Mann kannten. Der mutmaßliche Täter ist nach Auskunft der Staatsanwaltschaft bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten. Die junge Dorstenerin war am vergangenen Montag gegen 23 Uhr auf dem Schulhof der Hardter Grundschule angegriffen worden. Sie hatte der Polizei vor der Einlieferung ins Krankenhaus offenbar einen Namen genannt. Die Polizei hat dies bis heute offiziell nicht bestätigt.

Tatwaffe noch nicht gefunden

Der Tatort war am nächsten Morgen weiträumig abgesperrt worden, die Suche nach der Tatwaffe blieb aber erfolglos. Der Unterricht an der Pestalozzischule war an diesem Tag nur unter Einschränkungen möglich. Die Kinder wurden durch einen Nebenausgang hinausgeleitet, auf dem Schulhof spielen durften sie nicht. Mit der Schulleitung hatte die Stadt abgesprochen, was man den Kindern sagt – und wie.

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