Hommage an Queen

NPW ganz majestätisch

RECKLINGHAUSEN - Na, da hatte sich die Neue Philharmonie Westfalen (NPW) aber was vorgenommen. Im Rahmen der „NPW goes...“- Konzerte stand diesmal das Thema Glam-Rock, genauer gesagt die Musik der Gruppe Queen auf dem Programm.

Sicher, die Musik der Briten ist prädestiniert dafür, im orchestralen Gewand interpretiert zu werden. Aber sie birgt auch viele Möglichkeiten, an ihr zu scheitern. Die NPW ist es nicht. Auch, wenn der Anfang ein wenig „holprig“ geriet. Die Eröffnung mit „Innuendo“ im Grunde eine gute Idee. Aber zum einen war bei den ersten Textzeilen das Mikrofon von Sängerin Anke Sieloff nicht eingeschaltet, zum anderen war die Sängerin stimmlich überraschend schwach. Es fehlte an Kraft für diese fast schon martialische Eröffnung. Auch das folgende „Bicycle Race“ mit Sänger Alex Melcher zählte noch zu den eher schwachen Nummern des Konzertes. Doch dann zogen die NPW unter der Leitung von Rasmus Baumann, und die Solisten ordentlich an. Der Höhepunkt der ersten Hälfte war sicherlich das Stück „Don’t stop me now“ mit Publikumsliebling Henrik Wager. Nach der Pause bewies Viviane Essig mal wieder, wie wertvoll ihre Verpflichtung für die Konzerte dieser Art sind. Bei „Somebody to love“ stellte sie die Wandlungsfähigkeit ihrer Stimme unter Beweis. Natürlich fehlten auch Hits wie „We will rock you“ oder „The Show must go on“ nicht im Programm. Das Publikum hielt es kaum noch auf den Sitzen.

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