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Das LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund.

Kultur in Westfalen-Lippe

Nur mit Maske und ohne Führung: Diese Museen des LWL sind ab 5. Mai wieder geöffnet

Die Corona-Pandemie hat auch Kultureinrichtungen zur Schließung gezwungen. Ab Dienstag, 5. Mai, dürfen Museen in NRW aber wieder öffnen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe erwartet die ersten Besucher - aber nur unter diesen strengen Auflagen:

  • In 16 Städten in Westfalen-Lippe unterhält der Landschaftsverband verschiedene Naturkunde- und Industriemuseen.
  • Für die Besucher, die ab 5. Mai wieder kommen dürfen, gelten Hygienevorschriften.
  • Als Ergänzung gibt es unter anderem digitale Angebote, dafür fallen z.B. Führungen weg.

Die Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sind ab Dienstag (5.5.) wieder geöffnet. Wie LWL-Direktor Matthias Löb und LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger in Münster erläuterten, sind alle Vorkehrungen getroffen, um die Museumsbesucher durch Hygiene-Maßnahmen, genügend Abstand und weitere Vorkehrungen vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen.

LWL-Museen waren seit dem 14. März geschlossen

"Je länger der Ausnahmezustand dauert, desto mehr spüren wir, dass auch Kultur systemrelevant ist. Sie gehört zur Grundversorgung wie Nahrung", sagte Löb. "Wir möchten unseren Besucherinnen und Besuchern mit der Öffnung ein wenig Kraftfutter für Geist und Seele liefern und damit ein kleines feines Stück Normalität zurückbringen." Die LWL-Museen in Herne, Haltern, Paderborn, Lichtenau-Dalheim, Münster, Detmold, Hagen, Dortmund, Witten, Bochum, Hattingen, Waltrop, Bocholt, Lage, Petershagen und Havixbeck waren seit dem 14. März wegen der Corona-Pandemie geschlossen.

Nicht nur die LWL-Museen öffnen wieder: Auch andere Einrichtungen können wieder besucht werden. Dazu gehört auch das Museum "Strom und Leben" im Umspannwerk Recklinghausen: 

Das Umspannwerk Recklinghausen hat wieder geöffnet | cityInfo.TV

Das Umspannwerk Recklinghausen hat wieder geöffnet | cityInfo.TV

Museumsgänger müssen sich auf Einschränkungen wie Mundschutzpflicht und beschränkte Besucherzahl einstellen. Die Museen haben nach Angaben von LWL-Kulturdezernentin Rüschoff-Parzinger die vergangenen Wochen genutzt, um die Voraussetzungen vor Ort zu schaffen, die eine Wiedereröffnung möglich machen. Als wichtigste Maßnahme nannte sie, dass alle LWL-Beschäftigten Mund-Nasen-Schutz und alle Besucherinnen und Besucher ab sechs Jahren in den Innenbereichen der Museen Mund-Nasen-Bedeckungen tragen müssten.

Besucherstrom in den Museen wird reguliert

Außerdem regulieren alle LWL-Kultureinrichtungen den Besucherstrom, sodass die Besucherinnen im Museum den Mindestabstand von 1,5 Metern untereinander auch einhalten können. Zur "Dosierung" der Besucherzahlen gibt es Einlasskontrollen bzw. elektronische Zählsysteme. Bodenmarkierungen und Absperrbänder zeichnen Gehwege vor, markieren Mindestabstände und trennen Bereiche ab, in denen es eng werden könnte. Plexiglasscheiben schützen Mitarbeiter und Besucherinnen vor Tröpfcheninfektionen, an den Ein- und Ausgängen gibt es Desinfektionsmittelspender, und es wurden zusätzliche Reinigungszyklen organisiert. In fast allen Museen können die Besucher an der Kasse und im Shop auch Kleinstbeträge bargeldlos zahlen.

Führungen müssen ausfallen, Cafés sind geschlossen

Führungen sind leider nicht möglich. Auch die Gastronomie-Betriebe in den Museen des LWL bleiben geschlossen. Allerdings gibt es an mehreren Standorten, wie zum Beispiel im LWL-Freilichtmuseum Detmold, im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten oder im LWL-Museum für Naturkunde in Münster, einen Außer-Haus-Verkauf.

Die Möglichkeiten, die LWL-Kultureinrichtungen zu besuchen, sind von Museum zu Museum unterschiedlich - an dieser Stelle hat der Landschaftsverband aufgelistet, welche Museen unter welchen Programmen öffnen.

Nicht alle Veranstaltungen fallen derzeit aus: Durch die neu entstandenen Autokinos in NRW gibt es auch hier ein Alternativprogramm zum abendlichen Fernsehmarathon.

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