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Ganz schön bunt: DJ und Schauspieler Lars Eidinger sorgt für ausgelassene Stimmung.

Ruhfestspiele 2019

Rauschende Party-Nacht zum Ende der Ruhrfestspiele

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Recklinghausen - Die Ruhrfestspiele 2019 enden mit einer ausgelassenen Abschiedsfeier. Lars Eidinger sorgt für beste Stimmung auf der Tanzfläche.

Mit einer rauschenden Ball-, bzw.- Party-Nacht endeten die diesjährigen Ruhrfestspiele in Recklinghausen. In diesem Jahr gab es – budgetbedingt – kein Abschlusskonzert und auch kein Feuerwerk. Weder der Atmosphäre noch der Stimmung hat dieser Umstand allerdings geschadet. Schon früh am Abend füllte sich das Gelände vor dem Recklinghäuser Ruhrfestspielhaus. Auffällig ruhig war es dort im Vergleich zu den Vorjahren. Das hatte einen guten Grund. Der neue Intendant der Ruhrfestspiele, Olaf Kröck, hatte sich dafür entschieden, die Geduld der Nachbarn nicht über die Maßen zu strapazieren und auf laute Musik auf dem Gelände zu verzichten. Ausgelassen getanzt wurde dennoch, aber mit Kopfhörern. Über diese konnten die Gäste die Musik des DJs hören, der im Innern des Festspielhauses zum Tanz aufspielte.

Und auch ohne Feuerwerk wurde es bunt an diesem Abend. Halbstündlich wurden die Bäume vor dem Festspielhaus zur Musik von Max Richter illuminiert. Sehr atmosphärisch. Kleine Mittel – große Wirkung. Ab Mitternacht übernahm dann der Schauspiel-Star Lars Eidinger das DJ-Pult. Eidinger ist regelmäßig an der Berliner Schaubühne zu sehen und ebenso bekannt durch Auftritte im Tatort oder der Kult-Serie Babylon Berlin. Seit einigen Jahren ist er auch als DJ aktiv und genießt auch hier Kult-Status bei seinen Fans.

In Recklinghausen betritt er über und über mit Aufklebern verziert die Szenerie. An seiner Mission an diesem Abend lässt er keine Zweifel aufkommen: Es soll getanzt werden. Bis in den frühen Morgen. Dabei setzt er auf einen Mix aus treibenden Clubsounds, Pop-Klassikern und alten Disco-Scheiben. Und immer dann, wenn die Stimmung auf dem Höhepunkt zu sein scheint, schießen goldene Glitter-Fontänen in die Luft, begleitet vom ausgelassenen Jubel der Tänzer. Das nicht ganz freiwillige „Experiment“, auf ein Abschlusskonzert zu verzichten, ist Olaf Kröck und seinem Team auf jeden Fall gelungen. Mit vermeintlich kleinen Mitteln haben sie den Ruhrfestspielen eine deutliche Verjüngungskur verpasst. Und das kann den Festspielen auf lange Sicht nur gut tun.

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